Christian Früchtl ist nach Nürnberg verliehen ©Maxppp

Nur Ersatz: So plant Bayern-Leihgabe Früchtl

Von Christian Früchtls Gastspiel beim 1. FC Nürnberg hatten sich sowohl der FC Bayern als auch der 20-jährige Torhüter mehr versprochen. Abbrechen will man die Leihe aber nicht.

Mit dem Ziel, Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln, wechselte Christian Früchtl Ende August nach Nürnberg. Nach 17 Spieltagen in Liga und Pokal fällt das Zwischenfazit ernüchternd aus: 17 Mal Ersatzbank, null Einsatzminuten. Früchtls Plan ist nicht aufgegangen.

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Und eine Veränderung zwischen den Pfosten zeichnet sich nicht ab, Christian Mathenia (28) ist beim Zweitligisten gesetzt – auch wegen Früchtl. Der junge Keeper habe „einen großen Anteil daran, dass Christian Mathenia wieder in einer sehr guten Verfassung ist“, meinte FCN-Sportvorstand Dieter Hecking kürzlich in der ‚Bild‘.

„Er wird die Leihe nicht abbrechen“

Bis Saisonende ist Früchtl vom FC Bayern nach Nürnberg verliehen. Ein vorzeitiger Abschied aus dem Frankenland ist trotz der verfahrenen Situation keine Option für den 20-Jährigen. „Er wird die Leihe daher selbstverständlich nicht abbrechen“, stellt seine Berateragentur auf FT-Nachfrage klar.

Doch auch im Früchtl-Lager räumt man ein, dass man sich mehr von dem Leihdeal erhofft hatte: Der ehemalige U-Nationalspieler sei „selbstverständlich mit dem Anspruch nach Nürnberg gegangen, dort den Nummer-eins-Status zu erlangen“.

Aufgegeben hat Früchtl den Kampf um die Vorherrschaft im Nürnberger Tor aber nicht: „Christian verfolgt weiterhin das Ziel des Nummer-eins-Status und ist dankbar, sich beim FCN auf hohem Niveau in der zweiten Liga beständig weiterzuentwickeln.“ In München steht Früchtl noch bis 2022 unter Vertrag. Wie es beim FC Bayern im Sommer weitergeht, ist derzeit noch völlig offen.

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