Nach der mehr als enttäuschenden Saison steht bei Schalke 04 nicht nur der Kader auf dem Prüfstand, dem ein sattes Facelifting bevorsteht. Auch Trainer Markus Weinzierl ist angezählt.

Dass der Bayer auch kommenden Saison noch Übungsleiter des Bundesligisten ist, sei keineswegs sicher, berichtet der ‚kicker‘ am heutigen Donnerstag. Demzufolge muss der 42-Jährige in den kommenden Wochen einen Plan vorlegen, warum S04 an ihm festhalten sollte.

Helfen wird es Weinzierl mit Sicherheit wenig, wenn er die Schuld am königsblauen Versagen der Qualität des Kaders und transferpolitischen Fehlentscheidungen zuschreibt – insbesondere öffentlich. Schließlich tätigte Sportvorstand Christian Heidel die Transfers mitnichten im Alleingang.

Keine Job-Garantie

Einen spielerischen Stempel – wie zuvor in Augsburg und Regensburg – wusste Weinzierl seinem neuen Team bisher nicht aufzudrücken. Auch daran muss er sich messen lassen.

Zumal Spieler seine Anweisungen mitunter bewusst missachteten, wie der Coach zuletzt eingestand. Deshalb wird Schalke mit Weinzierl zeitnah ausführliche Gespräche führen und dessen Zukunft in Gelsenkirchen evaluieren.

Alles in allem, so resümiert der ‚kicker‘, geht Weinzierl in diese anvisierten Gespräche ohne eine Job-Garantie – trotz Vertrags bis 2019.