Eintracht: Rode-Verhandlungen stocken – ruft die Champions League?

Eintracht: Rode-Verhandlungen stocken – ruft die Champions League?

13.09.2012 - 11:42 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Sebastian Rode strebt nach HöheremSebastian Rode strebt nach Höherem©Maxppp

Bislang galt Sebastian Rodes vorzeitige Vertragsverlängerung bei Eintracht Frankfurt als ausgemachte Sache. Der Jungstar kann sich jedoch auch vorstellen, seinen bis 2014 laufenden Kontrakt nicht auszudehnen, um danach sein Ziel von der Champions League zu verwirklichen.

Heribert Bruchhagen betonte jüngst, Sebastian Rode sei der beste Spieler, den er bei Eintracht Frankfurt seit seinem Einstieg 2003 gesehen habe. Im gleichen Atemzug erklärte der Vorstandsvorsitzende den 21-jährigen Mittelfeldspieler für unverkäuflich. Damit erfährt Rode jene Wertschätzung, die er und sein Berater Ende August noch vermissten. Auch die zögerliche Haltung der Hessen bezüglich einer vorzeitigen Verlängerung des bis 2014 datierten Vertrags stieß dem Eigengewächs damals bitter auf.

Dennoch machte er aus seinem Wunsch, Frankfurt langfristig treu zu bleiben, keinen Hehl: „Ich rechne mit einer Einigung. Ich sehe meine Zukunft in den nächsten Jahren bei der Eintracht.“ Die Übereinkunft sollte noch in dieser Woche erfolgen. Dem Vernehmen nach sind die Verhandlungen jedoch ins Stocken geraten. Jetzt ist es der Jungstar, der keine Eile mehr hat. „Natürlich weiß ich, dass der Verein hinter mir steht. Aber es muss alles passen bei einer Vertragsverlängerung. Und noch habe ich ja zwei Jahre Vertrag“, erklärt der U21-Nationalspieler im ‚kicker‘, „beide Parteien suchen in aller Ruhe nach der passenden Lösung.

Rode gehört wie die SGE zu den großen Gewinnern der bisherigen Bundesligasaison. Ob der gelungene Saisonstart zu einem Umdenken bezüglich seiner Zukunftsplanung geführt hat, ist unklar. Fakt ist, dass die Nachwuchshoffnung nach Höherem strebt. „Mein Ziel ist es, international zu spielen, auch in der Champions League“, unterstreicht er.

Bislang betonte der Stratege jedoch stets, sich vor dem möglichen Wechsel zu einem Top-Klub zunächst in aller Ruhe am Main weiterentwickeln zu wollen. Dass ihm dazu zwei Jahre reichen, scheint nach den bisher dargebrachten Leistungen nicht ausgeschlossen zu sein. Bereits seit geraumer Zeit steht Rode im Fokus der Tottenham Hotspurs sowie diverser Bundesligisten.

Andreas Schreiber

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