Es scheint keine Ente mehr zu sein, dass Cristiano Ronaldo seinem Arbeitgeber Real Madrid den Rücken kehren will. In Spanien wie auch in England wurde die Meldung der portugiesischen Zeitung ‚A Bola‘ zuletzt bestätigt. CR7 soll im Kreis der Nationalmannschaft deutlich von seinen Absichten in diese Richtung gesprochen haben.

Ob es am Ende tatsächlich so kommt, bleibt abzuwarten. Im Moment wird in Ronaldos öffentliches Schweigen doch sehr viel hinein interpretiert. Klar ist aber auch, dass sich mögliche Käufer mit dem Weltfußballer beschäftigen oder sich gar schon in Stellung bringen. Die besten Chancen auf eine Verpflichtung werden Paris St. Germain und mit Abstrichen auch Manchester United eingeräumt.

Seinen Hut in den Ring werfen könnte aber auch der FC Bayern München. Wie die ‚Gazzetta dello Sport‘ schreibt, würde Carlo Ancelotti seinen Ex-Schützling gerne an der Säbener Straße sehen. Der Mister habe seine Bosse gebeten, die Fühler auszustrecken.

FT-Meinung: Die Steueraffäre hat Ronaldo über Nacht zu einem Wechselkandidaten gemacht. Womöglich steckt Kalkül dahinter, um abzulenken vom Betrug am spanischen Fiskus. Sollte der Portugiese aber tatsächlich seinen Abschied von Real Madrid erzwingen wollen, könnten natürlich auch die Bayern hellhörig werden. Das Festgeldkonto ist schließlich prall gefüllt. Und wie heißt es so schön: Im Fußball kann alles ganz schnell gehen. Und man weiß nie, was kommt. Oder wer.