Schon im Januar verriet Berater Sascha Günter im Gespräch mit FussballTransfers, dass sein Klient Peter Utaka Odense BK verlassen und in eine der europäischen Topligen wechseln wolle. „Soviel ist sicher, spätestens im Sommer wird Peter wechseln. Die Bundesliga wäre eine gute Adresse. Sein Spielstil würde aber auch gut in die Ligue 1 und die Primera División passen“, so der Agent der Ronny Zeller Management Group damals.

Auch Ståle Solbakken findet, dass die Bundesliga eine gute Adresse für den 27-Jährigen wäre. Der Norweger kennt den Angreifer aus eigener Anschauung. Solbakken trainierte zuletzt den FC Kopenhagen, der sich Odense BK in der abgelaufenen Saison mit 0:3 geschlagen geben musste. Unter den Torschützen war auch Utaka. „Jedes Mal, wenn der an den Ball kommt, schlägt mein Schrittmacher“, diktierte der neue Trainer des 1. FC Köln in die Notizbücher der Journalisten.

Deswegen sei der Nigerianer die perfekte Sturmergänzung für den FC, findet Solbakken. „Er würde jedem skandinavischen Klub gut zu Gesicht stehen. Und einigen internationalen Vereinen auch“, erklärt der 43-Jährige im Kölner ‚Express‘. Das Problem: Utaka kostet 1,5 Millionen Euro und die Kassen in der Domstadt sind leer.

Sportchef Volker Finke sperrt sich gegen den Transfer: „Utaka ist ablösepflichtig. Wir brauchen ablösefreie Spieler. Über alles andere brauchen wir gar nicht reden.“ Das letzte Wort scheint in dieser Angelegenheit allerdings trotzdem noch nicht gesprochen zu sein.