Es ist ruhig geworden um Yannick Gerhardt in den vergangenen Wochen. Im September schien sich der Achter als Stammspieler beim VfL Wolfsburg etabliert zu haben, dann aber nahmen die Minuten rapide ab. Zuletzt spielte der 25-Jährige überhaupt keine Rolle mehr unter VfL-Trainer Oliver Glasner.

Gewiss keine angenehme Situation für Gerhardt, der sich seit eines Länderspiel-Einsatzes im Jahr 2016 Nationalspieler nennen darf. Das könnte sich sein Heimatverein 1. FC Köln zunutze machen. Wie der ortsansässige ‚Express‘ berichtet, will Gerhardt Wolfsburg im Winter verlassen, wenn sich seine Situation bis dahin nicht merklich ändert. In seinem Umfeld soll eine Rückkehr in die Domstadt bereits Thema sein.

Fürsprecher Horst Heldt?

Zwei Dinge lassen eine Rückkehr des verlorenes Sohnes denkbar erscheinen: Gerhardt hat in Köln noch immer eine Wohnung, die er jederzeit beziehen könnte. Zum anderen der neue Kölner Sportchef Horst Heldt, der eine hohe Meinung vom 25-Jährigen haben soll, ihn einst angeblich schon zum FC Schalke 04 holen wollte.

Über potenzielle Winter-Neuzugängen sagt Heldt: „Wir haben im Winter eine kurze Vorbereitung. Wenn einer noch nie in der Bundesliga tätig war und viel Eingewöhnungszeit braucht, würde das keinen Sinn ergeben.“ Diese Anforderung würde Gerhardt erfüllen.