Kaum ein anderer Kaderplaner der Bundesliga war in den vergangenen Jahren so fix wie Max Eberl. Während sich die meisten seiner Kollegen in den völlig überhitzten August-Transfermarkt stürzen müssen, kann sich der Sportdirektor von Borssia Mönchengladbach dann meistens zurücklehnen, weil seine Personalplanungen bereits abgeschlossen sind.

Auch in diesem Jahr versucht der 44-Jährige wieder, früh dran zu sein. So recht klappen will das aber noch nicht. Der Grund: Wunschstürmer Niclas Füllkrug (Hannover 96) ist mit aufgerufenen 15 Millionen Euro noch zu teuer. Selbiges gilt für Alassane Pléa, für den OGC Nizza mehr als 20 Millionen Euro sehen möchte. Soweit bislang bekannt – nicht allerdings, dass laut ‚Sport Bild‘ tatsächlich beide kommen sollen.

35 Millionen Euro für 37 Saisontore

Zwei dicke Bretter also, die Eberl bohren muss. Aber Qualität hat nun einmal ihren Preis: Zusammen 37 Saisontore schossen die beiden Angreifer in ihren Ligen. Während sich Füllkrug ausschließlich im Sturmzentrum bewährte, erzielte Pléa die meisten seiner Tore als Linksaußen. Das ist auch der Grund, warum sich beide Transfers nicht ausschließen würden.

Wäre da noch eine dritte Personalie zu klären: Patrick Hermanns Vertrag läuft noch bis Sommer 2019. Somit würde das Gladbacher Eigengewächs nicht mehr lange Geld einbringen. Eberl wäre für einen Transfer durchaus gesprächsbereit, Herrmann hingegen möchte gerne noch länger ein Fohlen bleiben. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.