Der FC Brügge erweist sich im Ablösepoker um Stefano Denswil als harter Widersacher. „Es gibt keinen Ansatz, an eine schnelle Entscheidung zu denken“, stellt Brügges Sportdirektor Vincent Mannaert auf Nachfrage der ‚Hamburger Morgenpost‘ klar, „bislang gab es noch überhaupt keinen direkten Kontakt zu Offiziellen des HSV. Nur über Mittelsmänner.“

Laut der Lokalzeitung aus Hamburg fordern die Belgier sechs Millionen Euro für Denswil. Eine Summe, die dem HSV deutlich zu hoch ist. „Es ist nicht so, dass wir vorhaben, Stefano abzugeben. Er ist einer unserer Schlüsselspieler und wir haben wichtige Partien vor uns“, stellt Mannaert klar. Unverkäuflich sei Denswil allerdings nicht: „Der Spieler hat seinen Preis. Auch wenn es natürlich klar ist, dass ein Wechsel in die Bundesliga für ihn sicher reizvoll ist.“

HSV hat Plan B

Der ‚Hamburger Morgenpost‘ zufolge prüft Jens Todt nun weitere Optionen – und diese Prüfung geht sogar so weit, dass Denswil „nicht mehr die Nummer eins auf der HSV-Liste“ sei. Brügge-Manager Mannaert ist dennoch weiterhin gefasst darauf, dass der Poker in die nächste Runde gehen könnte: „Solange sich der HSV nicht auch offiziell bei uns meldet, kann es keine Bewegung geben. Das ist Fakt.“

PreisfrageFT-Meinung: Denswil bleibt ein Kandidat beim HSV, auch wenn Todt Alternativen im Blick hat. Momentan scheint es im Poker um den wuchtigen Linksfuß auf eine reine Preisfrage hinauszulaufen.