Im Sommer 2012 entschied sich Stefan Aigner, seinen Heimatklub TSV 1860 München zu verlassen. Es ging zu Eintracht Frankfurt, das sich als frischgebackener Aufsteiger in die Bundesliga feiern durfte. Bei der SGE mauserte sich der Rechtsaußen schnell zum Leistungsträger, überzeugte in seiner ersten Saison mit neun Toren und acht Vorlagen. Die ‚Adler‘ qualifizierten sich für Europa.

Nun, vier Jahre später, kehrte Aigner der Eintracht den Rücken. Für nicht wenige doch überraschend. Die alte Liebe lockte. Für drei Millionen Euro ging es zurück zu den ‚Löwen‘, die vergangene Saison noch um den Klassenerhalt im Unterhaus kämpften. Die Suche nach Ersatz läuft, und die Verantwortlichen der Hessen haben schon konkrete Pläne, wer Aigner ersetzen soll. „Wir haben ein deutsches Talent in unseren Köpfen“, bestätigt Manager Bruno Hübner gegenüber der ‚Frankfurter Rundschau‘. Um wen es sich dabei konkret handelt, wird nicht gesagt.

Was wird aus Seferovic?

Auf der Gegenseite sollen weitere Spieler Aigners Vorbild folgen und Frankfurt verlassen. Wie die Zeitung berichtet, stehen Timothy Chandler und Luc Castaignos „auf der Streichliste“. „Wir wollen noch ein, zwei Spieler abgeben. Aber wen, das wird sich zeigen, das ist jetzt noch zu früh. Wenn sich die erste Elf herauskristallisiert, wird Bewegung reinkommen. Dann werden die Spieler merken, dass es eng für sie wird. Wir werden ehrlich mit ihnen umgehen“, wollte Hübner dies aber nicht bestätigen.

Hinzu kommt Haris Seferovic. Den Schweizer wolle die SGE nicht zwingend loswerden, winkt aber eine nette Ablöse, würde man ihn wohl ziehen lassen. Wird es nichts mit einem lukrativen Verkauf, plant die Eintracht, mit dem Angreifer zu verlängern. Sein aktueller Kontrakt ist noch ein Jahr gültig.