Achraf Hakimi will seine Zukunft von der sportlichen Perspektive abhängig machen. „Letztlich muss ich für mich abwägen: Welche Vorteile sprechen für Dortmund, was erwartet mich in Madrid“, erklärt der Rechtsverteidiger gegenüber den ‚Ruhr Nachrichten‘.

Von dem Wunsch, unbedingt den Durchbruch bei Real Madrid zu schaffen, kann also offenbar nicht mehr die Rede sein. Auf Nachfrage, ob er Madridista oder Borusse sei, erwidert Hakimi: „Beides. Mein Herz ist geteilt zwischen Madrid und Dortmund.“ Und weiter: „Was ich sagen kann ist, dass ich jetzt froh bin, bei Borussia Dortmund zu sein. Ich fühle mich sehr wohl.“

Ein Matching Right räumt Borussia Dortmund die Möglichkeit ein, über Angebote anderer Klubs für Hakimi informiert zu bleiben. Sollte der 21-Jährige also keine unmittelbare Aussicht auf Spielpraxis bei den Königlichen haben, steigen die BVB-Chancen signifikant.

Klostermann im Visier

Parallel dazu halten Michael Zorc und Co. die Augen nach möglichen Alternativ-Lösungen offen. Die heißeste Spur führt zu Lukas Klostermann von RB Leipzig. Ebenfalls im Fokus: Max Aarons vom englischen Erstligisten Norwich City.

Weil Lukasz Piszczek (34) seine aktive Laufbahn womöglich schon im Sommer beenden wird, sind unter Umständen sogar zwei Neuzugänge von Nöten. Weil sowohl Hakimi als auch Klostermann auch auf links agieren können, wäre sogar eine Lösung mit beiden denkbar.