Adrien Rabiot hat keine Zukunft bei Paris St. Germain – unabhängig davon, ob der angepeilte Wechsel zum FC Barcelona schon im Winter oder erst im Sommer über die Bühne gehen wird. Die Franzosen sind also unter Hochdruck auf der Suche nach Ersatz. Dafür stehen laut einem Bericht von ‚Le Parisien‘ 30 Millionen Euro zur Verfügung. Dieselbe Tageszeitung hatte noch vor rund zwei Monaten von 24 Millionen berichtet.

Priorität hat an der Seine weiterhin die Personalie Julian Weigl – ungeachtet der deutlichen Ansage von Borussia Dortmund. „Wir haben in diesem Mannschaftsteil einen großen Konkurrenzkampf – und Topspieler dazubekommen. Wir brauchen vier Spieler für zwei Sechser-Positionen – und die haben wir“, ließ Michael Zorc unlängst wissen. Sollte man Weigl also doch die Freigabe erteilen, müsste ein neuer zentraler Mittelfeldspieler kommen.

Doucouré und Gueye im Fokus

Derweil sondiert PSG den Markt nach Alternativen. Abdoulaye Doucouré vom FC Watford steht im Fokus. Englische Medien berichteten zuletzt sogar von einer Offerte über 33 Millionen Euro für den 25-jährigen Franzosen. Außerdem soll Idrissa Gueye vom FC Everton auf der Liste stehen. Der 29 Jahre alte Senegalese wäre allerdings nicht die 1A-Lösung.

FT-Meinung: PSG hat die Verpflichtung von Tuchel-Musterschüler Weigl noch nicht zu den Akten gelegt. Allerdings dürfte die angepeilte Leihe plus Kaufoption so gar nicht im Sinne des BVB sein – sollte man einem Abschied des unzufriedenen Sechsers doch noch zustimmen. Klar ist aber auch: Das Financial Fairplay erlegt den Parisern gewisse Grenzen auf, sodass die Dortmunder den Preis nicht beliebig in die Höhe treiben können.