Sejad Salihovic hat seinen Vertrag beim chinesischen Zweitligisten Beijing Runhe aufgelöst. „Ja, das stimmt. Wir wollen uns nach einer neuen sportlichen Herausforderung umschauen“, bestätigt Berater Tolga Dirican gegenüber FT. Man werde sich alles anhören, vor allem dann, wenn ein Angebot aus der Bundesliga eingehen sollte. „Sejad ist in einer sehr guten Verfassung“, unterstreicht sein Berater die Ambitionen.

2015 war der 32-jährige Bosnier ablösefrei von der TSG Hoffenheim in die chinesische Hauptstadt gewechselt. Im Sommer legte der Verein in der Offensive noch einmal nach, holte Guillermo Molins von Malmö FF. Der Schwede mit Wurzeln in Uruguay war neben Nikica Jelavic, Zvjezdan Misimovic und Salihovic der vierte Ausländer im Kader der Chinesen – nur drei sind erlaubt. Der Scharfschütze wurde in der Folge zur Reserve degradiert und durfte bei den Profis nur noch mittrainieren.