Robert Palikuca hat Stellung zu den Vorwürfen, wonach er beim Transfer von Tim Leibold zum Hamburger SV betrügen wollte, bezogen. Der ‚Bild‘ sagt der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg: „Als ich vom Angebot des HSV erfahren hatte, habe ich Tim unsererseits ein neues Vertragsangebot unterbreitet. Das ist ein absolut üblicher Vorgang und hat überhaupt nichts mit Tricksereien zu tun.“

Das ‚Hamburger Abendblatt‘ hatte am gestrigen Freitag berichtet, dass Palikuca kommunizieren wollte, dass Leibolds Ausstiegsklausel bei drei statt 1,8 Millionen Euro liege. Den überschüssigen Betrag habe er zwischen Club und Leibold-Berater Karl Herzog aufteilen wollen, der jedoch ablehnte. Herzog sagte diesbezüglich bei ‚Transfermarkt.de‘: „Es ist alles offen kommuniziert worden. Tim und ich haben uns anders entschieden, und damit war es gut.“