Robert Palikuca sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. Einem Bericht des ‚Hamburger Abendblatt‘ zufolge hat der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg versucht, aus dem Verkauf von Tim Leibold an Hamburger SV höheren Profit für den Club zu schlagen als eigentlich möglich.

Demnach wollte Palikuca kommunizieren, dass die festgeschriebene Ablöse für Leibold bei drei statt 1,8 Millionen Euro liegt. Um seinen Plan in die Tat umzusetzen, versuchte er angeblich, Berater Karl Herzog als Komplizen zu gewinnen. Palikuca habe vorgeschlagen, die 1,2 Millionen Euro Mehreinnahmen unter Verein und Agent aufzuteilen, so das ‚Abendblatt‘.

Herzog zeigte sich dafür aber nicht empfänglich und zog den Leibold-Transfer zum HSV zu den herkömmlichen Bedingungen durch. In der Hansestadt etablierte sich der 25-jährige Linksverteidiger auf Anhieb als Stammspieler. Nach sechs Spielen stehen schon drei Assists zu Buche – einer davon beim 4:0-Sieg in Nürnberg am zweiten Spieltag.