Maik Barthel, Berater von Robert Lewandowski, äußert Kritik an den Teamkollegen seines Klienten – und auch an Trainer Carlo Ancelotti. „Wie mir Robert erzählt hat, gab es keine Unterstützung und keinen Appell des Trainers, Robert im letzten Spiel zu unterstützen, um Torschützenkönig zu werden. Er war so was von enttäuscht, wie ich ihn noch nie erlebt habe“, erklärt Barthel. Gerade wegen des doppelten Bänderrisses in der Schulter, trotz dessen der Pole für die Münchner auf die Zähne biss, habe „Robert gehofft, dass ihn die Mannschaft und der Trainer proaktiv unterstützen würden, damit er die Torjägerkanone bekommt.“

Lewandowski hatte die Torjägerkanone in der Bundesliga am letzten Spieltag an Pierre-Emerick Aubameyang abgeben müssen, der den Kapitän der polnischen Nationalmannschaft per Doppelpack auf Platz zwei verwies. Dass der 28-Jährige sehr enttäuscht von seinen Kollegen war, berichtete schon die ‚Bildvor rund einer Woche. Zudem hieß es, der Stürmerstar der Bayern sehne sich nach dem Gewinn des Henkelpotts, habe aber ernsthafte Zweifel daran, ob der Kader der Münchner dafür stark genug ist. Nun drängt sich durchaus die Frage auf, mit welchem Ziel sein Berater noch einmal nachlegt.