Der AC Mailand befindet sich in einer dramatischen finanziellen Schieflage. Wie der Finanzbericht des abgelaufenen Geschäftsjahres offen legt, hinterlässt der chinesische Unternehmer Li Yonghong, der im Juli bei Milan ausgestiegen ist, einen Rekordverlust von 126 Millionen Euro. Das Minus ist im Vergleich zum Vorjahr um 53 Millionen Euro gestiegen.

Triebfeder der Verluste sind die Ausgaben, die um 22,7 Prozent auf 354 Millionen Euro gestiegen sind. Maßgebliche Anteil daran haben die diesjährigen Sommertransfers mit einem Gesamtvolumen von 122,5 Millionen Euro. Richten soll es nun der US-Hedgefonds Elliott, der Milan im Sommer von Li übernommen hatte.