Callum Hudson-Odoi erhöht im Wechselpoker um seine Person angeblich den Druck auf den FC Chelsea. Die ‚Daily Mail‘ berichtet, dass der Flügelspieler seinen noch bis 2020 laufenden Vertrag auf keinen Fall verlängern wird. Vielmehr sei er bereit, sein Arbeitspapier sogar auslaufen zu lassen, um in einem Jahr offiziell mit anderen Klubs über einen ablösefreien Wechsel verhandeln zu dürfen.

Hudson-Odois primäres Ziel sei aber nach wie vor ein Wechsel zum FC Bayern. Die Münchner wollen den 18-Jährigen unbedingt – und sorgten damit schon für Unbehagen bei Chelsea. 35 bis 40 Millionen Euro Ablöse stehen im Raum. Zwischenzeitlich war schon von einer Einigung berichtet worden. Offiziell ist aber noch immer nichts.

Ein Streik kommt für Hudson-Odoi allerdings auch nicht infrage, schreibt die ‚Daily Mail‘. Dennoch fürchte der Rechtsfuß, dass er unter Maurizio Sarri nicht genügend Spielminuten sammeln werde. In den jüngsten Partien kam das Toptalent jeweils zu Teileinsätzen. Sein Trainer lobte: „Er hat das Potenzial, ein sehr, sehr wichtiger Spieler zu werden – nicht nur für den englischen, sondern auch für den europäischen Fußball.“

Heißes ThemaFT-Meinung: Jeden Tag mindestens eine neue Hudson-Odoi-Meldung. Dass das Offensivjuwel wirklich ohne Verlängerung bis 2020 bei Chelsea bleibt, ist wohl ausgeschlossen. Die Blues können aufgrund des Teilrückzugs von Roman Abramowitsch eine saftige Ablöse bestens gebrauchen. Früher oder später wird es daher zu einer Einigung mit dem FC Bayern kommen. Ob der Wechsel noch im Winter oder erst im Sommer vollzogen wird, ist aber noch nicht absehbar.