Mit 0:6 kam der FC Chelsea am Sonntag bei Manchester City unter die Räder. Die höchste Pleite seit 1991 setzt Maurizio Sarri gehörig unter Druck. Laut dem ‚Guardian‘ bekommt der Trainer bis Ende Februar Zeit, um die Verantwortlichen von einer Trendwende zu überzeugen.

Einfach wird das nicht, schließlich muss Chelsea bis Monatsende unter anderem noch gegen Manchester United (FA Cup), erneut City (Ligapokal-Finale) und Tottenham Hotspur (Liga) ran. Erklärtes Saisonziel ist die Rückkehr in die Champions League. Aktuell ist man nur Sechster.

Zudem sorgt Sarris Umgang mit Supertalent Callum Hudson-Odoi für Verwirrung in Chelseas Chefetage, so der ‚Daily Mirror‘. Der Flügelspieler stand gegen City erneut nicht im Kader, obwohl man ihm noch ihm Winter einen Wechsel zum FC Bayern mit der Aussicht auf mehr Spielzeit verwehrt hatte.

Lampard hält sich bedeckt

Gerüchte um mögliche Sarri-Nachfolger kursieren bereits. Top-Kandidat bei den Buchmachern ist Klubikone Frank Lampard, der derzeit beim Zweitligisten Derby County erste Erfahrungen sammelt. Der 40-Jährige sagte jedoch gestern: „Ich respektiere Verein und Trainer. Mein Job ist hier.“

Ebenfalls gehandelt wird wie selbstverständlich der vereinslose Zinédine Zidane, der bis zum Sommer bei Real Madrid Rekorde aufstellte. Auch der Name Diego Simeone (Atlético Madrid) ist zu lesen. Sarris Co-Trainer Gianfranco Zola könnte zudem als Interimscoach einspringen – doch das ist Zukunftsmusik.