Torwart-Tausch zwischen Schalke und Frankfurt?

Elf Gegentore musste Schalke neue, alte Nummer eins Ralf Fährmann an den ersten beiden Bundesliga-Spieltagen schlucken. Grund genug für die Verantwortlichen, doch nochmal über einen neuen Keeper nachzudenken.

Frederik Rönnow im Dezember 2019 während der Partie gegen Schalke 04
Frederik Rönnow im Dezember 2019 während der Partie gegen Schalke 04 ©Maxppp

Schalke 04 und Eintracht Frankfurt planen offenbar einen Torwart-Tausch. Wie die ‚Bild‘ berichtet, könnte der Däne Frederik Rönnow (28), derzeit Nummer zwei bei der SGE, der neue Stammkeeper auf Schalke werden.

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Dort steht derzeit Ralf Fährmann zwischen den Pfosten, gegen den FC Bayern (0:8) und Werder Bremen (1:3) hagelte es jedoch elf Gegentore. An den meisten war der 31-Jährige zwar machtlos. Dass er nicht das bedingungslose Vertrauen der Verantwortlichen genießt, zeigten jedoch schon die Bemühungen um Alexander Schwolow (28, jetzt Hertha).

Rönnow zu Schalke?

Sollte Rönnow nach Gelsenkirchen wechseln, braucht Frankfurt eine neue Nummer zwei. Diese könnte dann Markus Schubert heißen. Der 22-Jährige kam 2019 als Kronprinz von Alexander Nübel (23) zu Königsblau, hinterließ jedoch keinen sicheren Eindruck und verlor zuletzt den Konkurrenzkampf gegen Fährmann.

Der anvisierte Torwart-Tausch könnte aber noch an der „aktuellen Trainer-Situation“ auf Schalke scheitern, so die Bild. David Wagner steht vor dem Aus. Entscheidend dürfte also sein, ob der neue – noch nicht bekannte – Chefcoach weiter auf Fährmann setzen will.

FT-Meinung

plausible

Ein solcher Deal ergäbe insbesondere für Rönnow Sinn, der plötzlich Stammtorwart in der Bundesliga wäre. Schubert ist auf Schalke nach seinen Wacklern in der Vorsaison fürs Erste verbrannt, in Frankfurt könnte er in Ruhe reifen. An Kevin Trapp (30) gäbe es jedoch vorerst kein Vorbeikommen.

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