Upamecano-Poker: Berater deutet Tendenz an

Dayot Upamecano ist beim FC Bayern der Wunschspieler für die Abwehr. Sein Berater deutet nun an, dass ein Wechsel in diesem Transferfenster wegen der Coronakrise schwierig zu realisieren wäre.

Dayot Upamecano ist derzeit für Leipzig am Ball
Dayot Upamecano ist derzeit für Leipzig am Ball ©Maxppp

Volker Struth, Berater von Dayot Upamecano, hält einen Wechsel des Innenverteidigers in diesem Sommer für eher unwahrscheinlich. „Ich glaube nicht an große Transfers. Ich denke, Upamecano ist ein Spieler für einen großen Transfer. Dann ist die Aussage doch eigentlich getan“, sagte Struth am Sonntag bei ‚Sport1‘ mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

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Ein Verbleib bei RB Leipzig sei „eine Möglichkeit“, so der Spieleragent. Das deckt sich mit exklusiven FT-Informationen dieser Woche. Wie unsere Redaktion erfuhr, ist Upamecanos Wunschziel für den nächsten Karriereschritt zwar der FC Bayern, auch über eine grundsätzliche Zusammenarbeit sind sich die beiden Parteien einig.

Erst verlängern, dann wechseln?

Dennoch ist zunächst auch eine Vertragsverlängerung bei RB um ein weiteres Jahr bis 2022 samt Verdopplung des Gehalts ein mögliches Szenario für diesen Sommer. Die 58 Millionen Euro hohe Ausstiegsklausel würde in diesem Falle unberührt bleiben und in einem Jahr erneut greifen.

Nach FT-Informationen lehnte Upamecano auch schon einige Offerten englischer Klubs ab, die bereit waren, die Klausel zu zahlen. Der FCB ist das Stand jetzt nicht. Spätestens im Sommer 2021 könnte es dann aber soweit sein.

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