Gulácsi spricht über Premier League und Vertragsverlängerung

von Remo Schatz - Quelle: Bild
2 min.
peter gulasci @Maxppp

Zu Beginn der Saison hatte sich Péter Gulácsi nach seiner Kreuzbandverletzung zurück in den Kader gekämpft, seit dem vergangenen Spieltag ist er auch wieder Stammkeeper von RB. Die Beförderung kam kurz vor den Vertragsverhandlungen zur goldrichtigen Zeit.

Völlig geräuschlos hatte sich Péter Gulácsi nach seiner Kreuzbandverletzung in die zweite Reihe gestellt. Nach drei Niederlagen in Folge wollte RB Leipzig-Trainer Marco Rose „neue Impulse setzen“ und rotierte auf der Torwartposition. Nun ist Gulácsi zurück im Kasten und Janis Blaswich (32) wieder die Nummer zwei.

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„Janis hat es einfach gut gemacht. Und als ich wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen bin, hatten wir schon Mitte September, dann gab es viele englische Wochen mit wenig Trainingseinheiten. Es gab keinen Grund für eine Änderung, unabhängig davon, was ich für den Verein geleistet habe und wie lange ich vorher die Nummer 1 war“, gibt sich Gulácsi gegenüber der ‚Bild‘ verständnisvoll.

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„Konkretes Interesse aus der Premier League“

Ein Winterabschied kam für den eigentlichen Stammkeeper nicht in Frage, obwohl das Angebot auf dem Tisch lag: „Es gab konkretes Interesse aus der Premier League. Aber ich habe gemerkt, dass ich hier irgendwann die Chance bekommen werde. Und für den Verein war es auch ein klares No-Go. Insofern war das Thema schnell für beide Seiten abgehakt.“

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Blaswich ist 32, Gulácsi sogar noch ein Jahr älter. Mit Maarten Vandevoordt wechselt die 21-jährige neue Generation im Sommer vom KRC Genk in die Völkerschlachtstadt. Zwischen den Zeilen kann man durchaus rauslesen, dass eine mögliche erneute Degradierung in Gulácsis Überlegungen eine Rolle spielt.

„Sagen wir es mal so: Ich war bisher die Nummer 2, habe diese Rolle auch voll professionell erfüllt. Vor drei Wochen sah die Situation noch ganz anders aus. Und trotzdem habe ich Gas gegeben. Was ab Sommer ist, ist nur Spekulation“, erklärt der Ungar und führt aus: „Und da bin ich immer sehr vorsichtig. Man muss dann auch die Gesamtsituation sehen. Wichtig ist in erster Linie, dass die Leistung bis dahin stimmt.“

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Gulácsi will über 2025 hinaus bleiben

Die RB-Pläne mit Vandevoordt werden auch bei den Vertragsgesprächen mit Gulácsi eine Rolle spielen, der Kontrakt endet 2025. „Wir sind so verblieben, dass wir uns erst mal auf Fußball konzentrieren und frühestens im März zusammensetzen“, so der Routinier, der dennoch einen Blick in die Zukunft wirft: „Ich habe ab Sommer noch ein Jahr Vertrag, dann kommt auch Maarten dazu. Er ist in jungen Jahren schon Stammtorwart bei Genk und hat sicher hohes Potential. Ich bin extrem gerne hier und natürlich will ich auf dem Platz stehen, nicht nur nächste Woche, sondern auch über den Sommer hinaus. Insofern würde ich mich freuen, wenn es länger als 2025 weitergeht.“

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