Präsidenten-Duell um Mbappé?

Schon im September soll Kylian Mbappé seinen Wechselwunsch für den kommenden Sommer bei Paris St. Germain hinterlegt haben. Klarer Favorit auf eine Verpflichtung bleibt Real Madrid. Doch es gibt Mitbewerber.

Kylian Mbappé spielt seit 2017 in Paris
Kylian Mbappé spielt seit 2017 in Paris ©Maxppp

Schon jetzt ist absehbar, dass die Personalie Kylian Mbappé eine der bestimmenden der kommenden Monate wird. Ein Jahr vor Vertragsende will der französische Weltmeister Paris St. Germain Medienberichten zufolge im Sommer 2021 verlassen – und damit einem genauen Karriereplan folgen.

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Die spanische ‚as‘ widmet dem 21-jährigen Superstar am heutigen Freitag ihre Titelseite. Der Tenor: Real Madrid bleibt Favorit im Rennen um Mbappé. Präsident Florentino Pérez habe die angestrebte Verpflichtung zur Chefsache erklärt. Der Bauunternehmer wolle Vorsicht walten lassen und kein Risiko eingehen.

Klar ist: Seit Kindheitstagen träumt Mbappé vom weißen Trikot. Zudem hat Real ein weiteres Faustpfand in der Tasche. Mit Zinedine Zidane steht Mbappés großes Vorbild bei den Königlichen als Trainer an der Seitenlinie. Zu gerne würde der Stürmer mit seinem Landsmann zusammenarbeiten.

Font knüpft Kontakt

Alleine ist Real im Werben freilich nicht. Die ‚as‘ spielt auf ein etwaiges Präsidenten-Duell zwischen Pérez und Víctor Font an. Letzterer ist ein Kandidat auf den Thron beim FC Barcelona. Im Zuge seiner Bewerbung soll der 48-jährige Geschäftsmann Kontakt zu Mbappés Familie geknüpft haben.

Die Verpflichtung des pfeilschnellen Rechtsfußes könnte ein Versprechen im Zuge des Wahlkampfs werden. Die Entscheidung der Barça-Mitglieder über ihren neuen Chef fällt im März 2021. Anschließend bliebe vermutlich noch Zeit, um dem königlichen Erzrivalen eine Mbappé-Verpflichtung streitig zu machen.

Neben den beiden spanischen Großklubs wurde Mbappé zuletzt auch beim FC Liverpool gehandelt. Trainer Jürgen Klopp hält laut der ‚L’Équipe‘ seit 2017 den Kontakt aufrecht. In Italien wird jüngst auch über ein potenzielles Angebot von Juventus Turin spekuliert. Favorit bleibt Real Madrid. Klar ist aber auch: Kampflos wird PSG sein Aushängeschild nicht ziehen lassen.

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