„Keine Chance“: Bobic spricht über Jarstein-Trennung

Fredi Bobic hat bei der Hertha das Sagen
Fredi Bobic hat bei der Hertha das Sagen ©Maxppp

Das Tischtuch zwischen Hertha BSC und Torhüter Rune Jarstein (37) ist wohl endgültig zerschnitten. Nach dessen Disput mit Herthas Torwarttrainer Andreas Menger stößt sich Sportvorstand Fredi Bobic vor allem an Wortwahl des 37-jährigen Norwegers. „Es geht darum, wie man miteinander umgeht und welche Worte man wählt, wenn man kritisch ist. Man kann sich auch was an den Kopf werfen, aber die Tonalität und die Sprache war total falsch. Es war schon etwas heftiger“, erklärt Bobic.

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Bei der Alten Dame führt mittlerweile wohl nichts an einer Trennung von Jarstein vorbei. „Für den Versuch, das noch irgendwie zu regeln, gab es aus Vereinssicht gar keine Chance“, meint der Hertha-Boss. Bobic streicht heraus, dass man nach Jarsteins Knie-OP „sehr viel getan hat“, um ihn zu unterstützen. Jedoch muss man „Entscheidungen treffen – auch wenn sie schmerzhaft sind“. Denn: „Ohne Disziplin funktioniert eine Fußball-Mannschaft nicht, sonst haben wir hier wilde Sau“, ist sich Bobic sicher.

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