Schick: Berlin statt Leipzig?

Patrik Schick wird mit RB Leipzig das Finalturnier der Champions League bestreiten. Auch darüber hinaus würde der Mittelstürmer gerne in Sachsen bleiben – doch dafür müssen noch einige Steine aus dem Weg geräumt werden.

Patrik Schick im Duell mit Emre Can
Patrik Schick im Duell mit Emre Can ©Maxppp

Markus Krösche hat einmal mehr unterstrichen, Patrik Schick (22 Bundesliga-Spiele, zehn Tore) bei RB Leipzig halten zu wollen. „Wir wollen Patrik behalten und kämpfen schon lange um ihn, weil er unheimlich gut zu uns passt. Er hat sich zu uns bekannt und möchte bleiben. Jetzt versuchen wir, mit der AS Rom eine Lösung zu finden“, sagt der Sportdirektor im Gespräch mit ‚Sport1‘.

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Die Kaufoption über 29 Millionen Euro war RB viel zu hoch, der Champions League-Viertelfinalist versucht deshalb die Summe zu drücken oder eine erneute Leihe einzutüten. Die Roma wird dem Vernehmen nach aber langsam ungeduldig und will Schick schlicht an den Höchstbietenden verkaufen. Denkbar, dass das ein Bundesliga-Konkurrent der Leipziger sein wird.

Hertha steigt ins Rennen ein

Die ‚Gazzetta dello Sport‘ berichtet nämlich, dass Hertha BSC ins Rennen um den 24-jährigen Mittelstürmer eingestiegen ist. Die Berliner verfügen dank der Investoren-Millionen der Tennor-Group über finanzielle Mittel, die anderen Vereine in Zeiten der Coronakrise nicht ausgeben können oder wollen. Bei der Roma wäre ein Angebot der Alten Dame also durchaus willkommen.

FT-Meinung

plausible

Mit Krzysztof Piatek (25) verfügt die Hertha nur über einen lupenreinen, erfahrenen Mittelstürmer im Kader. Der gleichermaßen robuste wie spielstarke Schick wäre eine interessante Ergänzung. Gut vorstellbar also, dass die Berliner ihr Glück probieren.

Allerdings stellte der Tscheche bereits klar, in Leipzig bleiben zu wollen. Ob ihn die Hertha, die keinen internationalen Wettbewerb bieten kann, reizt, ist fraglich. Auch Bayer Leverkusen und der FC Turin sollen an Schick interessiert sein.

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