Sporting-Trainer Amorim droht Sperre

Rúben Amorim feuert sein Team an
Rúben Amorim feuert sein Team an ©Maxppp

Rúben Amorim darf möglicherweise in Zukunft nicht mehr seiner Tätigkeit als Trainer von Sporting Lissabon nachgehen. Wie die Portugiesen verkünden, hat die Ausbildungskommission der portugiesischen Profifußball-Liga Klage gegen Klub und Übungsleiter eingereicht. Dem juristischen Schritt sei ein Bericht der Nationalen Vereinigung der Fußballtrainer aus dem März 2020 vorausgegangen – zu diesem Zeitpunkt hatte Amorim seinen Dienst bei Sporting angetreten. Den Angeklagten wird vorgeworfen, bei der Registrierung des Coaches betrogen zu haben. Es droht eine Sperre von ein bis sechs Jahren.

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Sporting hatte Amorim offiziell als Assistenztrainer registriert, da dem 36-Jährigen die für ein Cheftrainer-Amt nötigen Lizenzen fehlen. Die Lissaboner bestreiten dies nicht, weisen jedoch in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass dies gängige Praxis im portugiesischen Fußball sei. Der aktuelle Tabellenführer wittert nun ein Komplott, da die Klage zu einem Zeitpunkt eingereicht wurde, zu dem der Klub mit zehn Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze steht. Sporting bezeichnet die Situation mit deutlichen Worten unter anderem als „eine der surrealsten Episoden in der Geschichte des portugiesischen Fußballs.“

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