Erst Flick, dann ten Hag: Bayern-Plan nimmt Form an

Nach der Absage an Arsène Wenger gleicht die Trainersuche des FC Bayern einem großen Rätsel. Denkbar scheint nun, dass Hansi Flick längerfristig im Amt bleiben darf.

Hansi Flick beim 2:0-Sieg gegen Olympiakos Piräus am Mittwoch
Hansi Flick beim 2:0-Sieg gegen Olympiakos Piräus am Mittwoch ©Maxppp

Hansi Flick darf sich offenbar berechtigte Hoffnungen machen, auch nach der anstehenden Länderspielpause die sportlichen Geschicke beim FC Bayern zu leiten.

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Laut ‚Sport1‘ wird der Interimscoach im Falle einer überzeugenden Leistung gegen Borussia Dortmund am Samstag (18:30 Uhr) „bis Sommer höchstwahrscheinlich Trainer der Bayern bleiben“.

Spieler begeistert

Beim Team komme Flick sehr gut an, „Spieler loben das Training und die Ansprachen“, heißt es beim TV-Sender.

Dass Flick auch in der kommenden Spielzeit die Münchner betreut, sei jedoch unwahrscheinlich. Wunschkandidat für den Sommer 2020 ist laut ‚Sport1‘ Erik ten Hag von Ajax Amsterdam. Auch Thomas Tuchel (Paris St. Germain) wurde schon gehandelt.

Wenger aus dem Rennen

Doch was passiert, wenn Flick morgen gegen den BVB verliert? In der Münchner Chefetage könnte das zu einem Umdenken führen. Alternativen sind seit der öffentlichen Absage an Arsène Wenger aber rar gesät.

José Mourinho wäre wohl bereit, ist laut ‚Sport1‘ aber keine Option. Und wenn doch, würde sich The Special One niemals mit einer Übergangsrolle zufriedengeben.

FT-Meinung

Ein „Endspiel“ um die Übernahme des Postens eines leitenden Angestellten auszurufen, zeugt nicht gerade von vorausschauender und langfristiger Planung. Gemeinhin sollte gelten: Ist die Sportliche Führung von einem Trainer überzeugt, verdient er unabhängig von einem Einzelergebnis das Vertrauen des Klubs, um in Ruhe mit seinem Team arbeiten zu können.

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