Van Bommel wird Glasner-Nachfolger in Wolfsburg

Zuletzt bildete sich bereits deutlich ab, dass Mark van Bommel der Favorit auf den Trainerstuhl beim VfL Wolfsburg ist. Nun machen die Wölfe den Deal offiziell.

Mark van Bommel an der Seitenlinie
Mark van Bommel an der Seitenlinie ©Maxppp

Mark van Bommel kehrt als Trainer in die Bundesliga zurück und übernimmt den freigewordenen Trainerposten beim VfL Wolfsburg. Wie die Wölfe verkünden, übernimmt der einstige Aggressive Leader des FC Bayern das Amt von Oliver Glasner (Eintracht Frankfurt) und unterschreibt bis Sommer 2023. Michael Frontzeck und Kevin Hofland sowie Alex Abresch und Vincent Heilmann, die von der PSV Eindhoven kommen, komplettieren das Trainerteam.

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VfL-Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke freut sich auf die Zusammenarbeit: „Wir haben uns intensiv mit Mark van Bommel beschäftigt und die persönlichen Gespräche haben unseren Eindruck bestätigt, dass er perfekt zu unserer Philosophie passt. Er ist ein international anerkannter Fußball-Fachmann und weiß, was ihn in der Bundesliga erwartet. Zudem hat er einen enormen Ehrgeiz, der ihn schon in seiner langjährigen Spielerkarriere ausgezeichnet hat. Mark van Bommel ist unsere Wunschlösung und wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit ihm und seinem Trainerteam den erfolgreichen Weg des VfL weitergehen können.“

„Große Ehre und Herausforderung“

Van Bommel selbst erklärt: „Die Ideen und Vorstellungen der Verantwortlichen sind identisch mit meiner Auffassung und ich kann mich mit dem Weg, den der Klub eingeschlagen hat, sehr gut identifizieren. Als Trainer in der Bundesliga arbeiten zu dürfen, in der ich so lange gespielt habe, ist für mich eine große Ehre und Herausforderung, die ich zusammen mit allen Beteiligten mit viel Freude und großem Engagement angehen werde.“

Bis Dezember 2019 war der heute 44-Jährige bei der PSV Eindhoven als Übungsleiter tätig gewesen, danach nahm er für eineinhalb Jahre keinen neuen Trainerjob an. Nun darf sich van Bommel bei Champions League-Teilnehmer Wolfsburg erstmals in der Bundesliga beweisen.

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