Köln: Heldt mit Klartext zu Hack, Risse & Schaub

Beim 1. FC Köln läuft die Personalplanung auf vollen Touren. Zwei Spieler sind auf dem Sprung, im Gegenzug könnte Robin Hack in die Domstadt kommen.

Robin Hack wechselte 2019 aus Hoffenheim nach Nürnberg
Robin Hack wechselte 2019 aus Hoffenheim nach Nürnberg ©Maxppp

Horst Heldt hat das Interesse an Robin Hack vom 1. FC Nürnberg bestätigt. „Ja, wir beschäftigen uns mit ihm“, bekannte der Sportchef des 1. FC Köln nach dem Testspiel gegen Deutz (5:0) laut dem ‚Express‘, „Robin Hack ist natürlich ein interessanter Spieler für den 1. FC Köln. Es ist wichtig, in dieser Phase allen Gedanken freien Lauf zu lassen. Das tun wir und überprüfen gewisse Möglichkeiten. Er ist U21-Nationalspieler, auf vielen Positionen einsetzbar und damit sehr variabel.“

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Hack würde die Nürnberger in diesem Sommer gerne verlassen und den nächsten Karriereschritt gehen. Die Bundesliga ist eine ernsthafte Option, aber auch der FC Brentford aus der zweiten englischen Liga hat die Fühler ausgestreckt.

So oder so, der FC wird auf dem Transfermarkt noch einmal tätig. „Wir wollen versuchen, Spieler zu holen, die möglichst flexibel einsetzbar sind. Das ist ein Anforderungsprofil. Wir können nicht unendlich viele Neuzugänge dazugewinnen, deswegen beschäftigen wir uns mit Spielern, die nicht nur auf einer Position spielen können“, stellt Heldt klar.

Geduld gefragt auf der Abgabeseite

Um Budget frei zu haben für mögliche Neuzugänge, muss der FC-Boss den Kader allerdings zunächst ein Stück weit ausdünnen. Kandidaten dafür sind Marcel Risse (30) und Louis Schaub (25).

Über Risse, der unter anderem beim lokalen Rivalen Viktoria Köln auf dem Zettel steht, sagt Heldt: „Es hängt nicht an medizinischen Themen, soweit ich das weiß. Es gibt bei dieser Personalie einfach ein paar Sachen zu klären – und die sind noch nicht geklärt. Das liegt auch nicht an Marcel selbst.“

Im Fall Schaub ist eine zeitnahe Lösung nicht in Sicht. „Letztlich liegt es daran, dass der abnehmende Verein auch noch ein Überangebot hat und seinen Kader reduzieren will“, begründet Heldt. Wohl wissend, dass das Transferfenster in diesem so speziellen Jahr noch bis zum 5. Oktober geöffnet ist.

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