Debütantenball: So haben sich die Top-Transfers geschlagen

Der Transfermarkt ist noch im vollen Gange, da rollt der Ball in den europäischen Topligen auch schon wieder. FT wirft einen Blick auf die Debüts der Top-Sommertransfers.

Die Top-Transfers des Sommer-Transfermarkts
Die Top-Transfers des Sommer-Transfermarkts ©Maxppp

Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen 1:0)

Im Bundesliga-Topspiel hinterließ Schlotterbeck einen bleibenden Eindruck. In seiner ersten Partie vor ausverkaufter Kulisse im Signal Iduna Park zeigte der Linksfuß eine herausragende Leistung. Mit Leidenschaft, Zweikampfhärte und Spielübersicht avancierte der Neuzugang vom SC Freiburg sofort zum Publikumsliebling.

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Sadio Mané (Eintracht Frankfurt – FC Bayern 1:6)

Beim Auftaktspiel zur neuen Saison setzten die Bayern ein Ausrufezeichen. Großen Anteil daran hatte auch Sadio Mané, der kürzlich vom FC Liverpool an die Säbener Straße wechselte. Afrikas Fußballer des Jahres wirkte voll integriert und steuerte das 3:0 bei. Um den Abgang von Robert Lewandowski vergessen zu machen, benötigt es auch künftig kontinuierlich Tore von Mané.

David Raum (VfB Stuttgart – RB Leipzig 1:1)

26 Millionen Euro blätterte RB Leipzig für die Unterschrift von David Raum hin. Der Ex-Hoffenheimer stand am 1. Spieltag gleich in der Startformation, konnte dem Spiel aber noch nicht vollständig seinen Stempel aufdrücken. Seine Flankenläufe führten nicht zum Torerfolg, Laufbereitschaft und Engagement lassen sich dem Schienenspieler aber nicht absprechen.

Michael Gregoritsch (FC Augsburg – SC Freiburg 0:4)

Der Österreicher debütierte ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub. Mit einem Tor und einem Assist war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Augsburger zuweilen von Christian Streichs Truppe überrannt wurden. Aber auch Ritsu Doan und Matthias Ginter offenbarten keine Anpassungsprobleme. Alle drei Freiburger stehen in der FT-Topelf des Spieltags.

Alexander Schwolow (1. FC Köln – FC Schalke 04 3:1)

Im Kasten der Schalker erwischte Alexander Schwolow keinen Sahnetag. Für den Schlussmann standen am Ende der Partie drei Gegentore zu Buche. Der ehemalige Herthaner war für die Defensive der Königsblauen kein sicherer Rückhalt. Schwolow muss in den kommenden Spielen definitiv einen Gang hochschalten, ansonsten könnte Ralf Fährmann zeitnah beginnen, mit den Hufen zu scharren.

Lisandro Martínez (Manchester United – Brighton 1:2)

Für Martínez hätte es kaum einen schlechteren Einstand geben können. Der Argentinier wechselte für 67 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zu den Red Devils. Statt Stabilität brachte der Linksfuß jedoch zusätzlich Unruhe in die Defensive. Martínez machte lediglich mit technischen Fehlern und schlecht getimten Tacklings auf sich aufmerksam.

Erling Haaland (West Ham United – Manchester City 0:2)

Der ehemalige BVB-Profi feierte einen Einstand nach Maß. Beim 2:0-Erfolg der Skyblues erzielte Haaland beide Treffer. Zunächst verwandelte der Norweger einen Elfmeter, den er selbst herausholte. Beim 2:0 überlief er mit perfektem Timing die gegnerische Abwehr, ließ sich den Ball in die Schnittstelle spielen und schob eiskalt ein. Der 22-Jährige ist bereits vollständig bei Manchester angekommen.

Darwin Núñez (FC Fulham – FC Liverpool 2:2)

Neuzugang Darwin Núñez wurde von Trainer Jürgen Klopp erst in der 51. Spielminute aufs Feld geschickt. Der Uruguayer zeigte aber gleich, dass er beim nächsten Mal bereit für die Startelf ist. In einer umkämpften Partie im Craven Cottage sorgte Núñez mit einem exzellenten Hackentreffer für das zwischenzeitliche 1:1. Beim 2:2 hatte der Torjäger ebenfalls seine Füße im Spiel, am Ende wurde ihm ein schlecht kontrollierter Ball als Assist angerechnet.

Oleksandr Zinchenko (Crystal Palace – FC Arsenal 0:2)

Der Ukrainer machte sein Pflichtspieldebüt für die Gunners und erhielt im Anschluss von den englischen Fachportalen Bestnoten. Nach 83 Minuten ging er unter dem Applaus der mitgereisten Arsenal-Fans vom Platz. Zu Buche stand für Zinchenko nach der Partie ein Assist. Zudem widmeten die Zuschauer dem Linksverteidiger einen eigenen Fangesang.

Brian Brobbey (Fortuna Sittard 2:3 Ajax Amsterdam)

Bei RB Leipzig wurde Brian Brobbey nie glücklich. Dass sich das Sturmjuwel in Amsterdam pudelwohl fühlt, stellte der niederländische U-Nationalspieler am Wochenende wieder unter Beweis. Trainer Alfred Schreuder schickte den Youngster in der Halbzeit bei einem 0:1-Rückstand in die Partie. Brobbey danke es mit einem Tor und einem Assist. Perfekter Einstieg beim Comeback für den Sturmtank.

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