BVB: Klartext zur Zukunft von Sancho & Passlack

Kein BVB-Profi war in den vergangenen Wochen und Monaten so sehr umworben wie Jadon Sancho. Verzichtbar schien dagegen Felix Passlack, doch das Blatt hat sich gewendet. Bleiben werden beide.

Sebastian Kehl ist beim BVB Leiter der Lizenzspielerabteilung
Sebastian Kehl ist beim BVB Leiter der Lizenzspielerabteilung ©Maxppp

Es gibt in diesem Transferfenster keine zweite Chance für Manchester United, Wunschspieler Jadon Sancho von Borussia Dortmund ins Old Trafford zu holen. Das untermauerte Sebastian Kehl am gestrigen Montagabend in der Gesprächsrunde ‚19:09 - der schwarzgelbe Talk‘.

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„Er ist da – und bleibt auch. Es war ein wichtiges Zeichen des Vereins, weil wir eine gewisse Verantwortung haben. […] Ohne Jadon ist diese Mannschaft schlechter“, stellte der Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung klar. Bis zum 10. August hätte eine 120-Millionen-Offerte in Dortmund eingehen müssen. Diese blieb aus und Sancho in Dortmund.

„80 Millionen reichen für so einen Spieler einfach nicht“

Kehl erklärt: „Wir waren uns da einig, dass wir da eine gewisse Haltung zeigen mussten. Und 80 Millionen Euro reichen für so einen Spieler einfach nicht. Das waren wir dem Verein und den Fans schuldig. Ich will ihn auch nicht hergeben.“

In den ersten beiden Pflichtspielen der neuen Saison steuerte der 20-Jährige gleich drei Scorerpunkte bei. Sanchos Vertrag läuft bis 2023 – spätestens im nächsten Sommer dürfte es die nächsten Abwerbeversuche geben.

Passlack soll bleiben

Bleiben soll vorerst auch Felix Passlack. Der Außenverteidiger, seit 2017 durchgehend verliehen, wurde am Wochenende mit Blick auf die dünne Personaldecke wichtig. 71 Minuten durfte Passlack gegen Borussia Mönchengladbach (3:0) ran, schaffte es mit seinem Einsatz auch in die FT-Topelf des Spieltags.

Kehl lobt: „Ich habe Felix direkt nach dem Spiel ein großes Kompliment gemacht. Er hat ein BVB-Herz und mit diesem Klub schon viel erlebt. Die Wahrscheinlichkeit, dass er bleibt, ist sehr, sehr groß.“

Mit Blick auf den schwarz-gelben Kader glaubt Kehl, „dass wir besser aufgestellt sind“ als in der Vorsaison. Weitere Neuverpflichtungen seien nicht zwingend notwendig: „Wir haben keinen großen Druck mehr.“

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