Das Derby „im Namen Roms” | Chelseas „Männer auf einer Mission“

Während man sich in der ewigen Stadt auf das Derby vorbereitet, feiert man bei Chelsea den Einzug ins Halbfinale des FA Cups. In Portugal wird derweil einem Meister gehuldigt. FT mit dem sonntäglichen Blick auf die europäischen Schlagzeilen.

Die FT-Presseschau vom 20. März
Die FT-Presseschau vom 20. März ©Maxppp

Rom bereitet sich vor

Während der Clásico in Spanien seit Tagen die Aufmerksamkeit der Presse sicher hat, kommt ein ähnlich brisantes Duell ein wenig zu kurz. Am heutigen Sonntag empfängt die AS Rom Stadtrivale Lazio zum Derby „im Namen Roms“, wie ‚Il Romanista‘ das Aufeinandertreffen nennt. Zwar werden Lazio und die Roma mit 17 und 18 Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze nicht mehr ins Meisterrennen einsteigen, die stadtinterne Meisterschaft ist aber noch nicht entschieden. Und so wird man sich heute Abend abseits der großen internationalen Beachtung wohl einen heißen Kampf liefern. Schließlich übernimmt der Sieger die Führung in der ewigen Stadt.

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Chelseas Triumph in Zeiten des Chaos'

Die Verantwortlichen des FC Chelsea haben dieser Tage wenig zu lachen. Was bei allem Trubel aber etwas untergeht: Die Mannschaft liefert seit Wochen gute Ergebnisse ab. Nachdem man unter der Woche den Einzug ins Champions League-Viertelfinale klarmachte, schossen Romelu Lukaku und Hakim Ziyech die Blues gestern gegen den FC Middlesbrough ins Halbfinale des FA Cups (2:0). Der ‚Daily Express‘ nennt die Chelsea-Spieler heute „Männer auf einer Mission“. Doch wie so oft in den vergangenen Wochen gibt es natürlich auch Spekulationen um die Zukunft. Einem Bericht des ‚Daily Star‘ zufolge will ein Konsortium um Blues-Legende John Terry den Verein übernehmen und „10 Prozent an die Fans verschenken“. Einziges Hindernis: Roman Abramovich. Laut der ‚Daily Mail‘ will der ehemalige Besitzer „kein Angebot aus einem Land annehmen, das die russischen Oligarchen sanktioniert hat“. Die Boulevardzeitung fragt deshalb: „Kann Roman den Verkauf scheitern lassen?“

Ein portugiesischer Magier

In Portugal ist das Meisterschaftsrennen weiterhin spannend. Es läuft auf einen Zweikampf zwischen dem FC Porto und dem amtierenden Meister und aktuellen Verfolger Sporting Lissabon hinaus. Letzterer bezwang am gestrigen Samstag Vitória Guimarães mit 3:1 nach zwischenzeitlichem Rückstand. Die zwei größten Sportzeitungen des Landes ziert heute der Mann des Abends: Paulinho ist für ‚A Bola‘ durch sein sehenswertes Hackentor und einen rundum gelungenen Auftritt „der Meister der Musik“, die ‚Record‘ spricht von einer „magischen Wendung“. Sporting ist damit seit acht Ligaspielen ungeschlagen, während Porto in der gesamten Saison noch keine Niederlage einstecken musste.

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