Saúl & Griezmann: Drei Probleme beim Tauschdeal

In Madrid bekamen viele schon glänzende Augen angesichts der im Raum stehenden Rückkehr von Antoine Griezmann. Das Tauschgeschäft mit Saúl Ñíguez ist nun aber in weite Ferne gerückt.

Antoine Griezmann im Trikot der Équipe Tricolore
Antoine Griezmann im Trikot der Équipe Tricolore ©Maxppp

Probleme über Probleme. Es sieht aktuell nicht gut aus, was einen Tausch von Antoine Griezmann (30) und Saúl Ñíguez (26) betrifft. In den Verhandlungen zwischen dem FC Barcelona und Atlético Madrid sind laut der ‚Mundo Deportivo‘ mittlerweile mehrere Punkte zu Tage getreten, bei denen sich kein Konsens finden lässt.

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So fordern die Katalanen eine Ausgleichszahlung, da sie Griezmanns Marktwert 15-20 Millionen Euro höher ansiedeln als den von Saúl. Atlético lehnt das ab. Der zweite Knackpunkt ist das Gehalt. Griezmann kassiert rund 30 Millionen Euro. Atletí will diese Summe nicht komplett übernehmen. Eine anteilige Fortzahlung kommt wiederum für Barça nicht infrage. Die Blaugrana wollen dagegen das deutlich niedrigere Salär von Saúl noch beschneiden. Der spanische Mittelfeldspieler will sich darauf nicht einlassen.

Abnehmer in England?

Gelöst werden könnte das ganze Dilemma nach Ansicht des Topklubs aus Katalonien, wenn statt Saúl der 21-jährige João Félix in den Deal eingebaut wird. Für den potenziellen Tauschpartner aus der Hauptstadt ist das aber keine Option. Man plant langfristig mit dem Portugiesen.

Allem Anschein nach platzt der Deal nun also. Der ‚Sport‘ zufolge haben die Bosse in Barcelona schon begonnen, andere Möglichkeiten für eine Trennung von Griezmann abzuklopfen. Der Franzose werde eifrig in England angeboten. Der FC Chelsea und Manchester United gelten als potenzielle Abnehmer. Eine andere Spur soll zu Juventus Turin führen. Ein Tauschdeal ist weiterhin denkbar. In diesem Zusammenhang fällt neuerdings der Name Paulo Dybala (27).

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