Alaba-Poker: Rummenigge kündigt neue Verhandlungsrunde an

Die Zukunft von David Alaba ist weiterhin offen. Der Vertrag des Verteidigers läuft 2021 aus, die Topklubs FC Barcelona, Real Madrid und Manchester City zeigen Interesse. Beim FC Bayern sind sie aber optimistisch.

Hansi Flick mit David Alaba nach dem Sieg im DFB-Pokal
Hansi Flick mit David Alaba nach dem Sieg im DFB-Pokal ©Maxppp

Der Vertragspoker um David Alaba zieht sich. Pini Zahavi, der die Interessen des 28-Jährigen vertritt, soll ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro für seinen Klienten fordern. Zahlen, die der FC Bayern so in Zeiten von Corona nicht akzeptieren will. Zwischenzeitlich soll es zwischen Zahavi und Sportvorstand Hasan Salihamidzic gar hitzig geworden sein.

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Den Optimismus hat man in München aber nicht verloren. Das Ziel ist weiterhin, Alabas 2021 auslaufenden Vertrag zu verlängern. Die nächste Verhandlungsrunde soll im Rahmen des Champions League-Finalturniers Mitte August in Lissabon stattfinden.

Gespräch terminiert

„Wir haben uns in Lissabon verabredet – so wir uns denn nächsten Samstag für Lissabon qualifizieren“, bestätigt Klubchef Karl-Heinz Rummenigge in der ‚Bild‘.

Der 64-Jährige erklärt: „Ich denke, die Spieler haben – gerade in der heutigen Zeit – verstanden, dass es bei einem Vertrag nicht so sehr um die letzten Euros geht, sondern dass es mindestens genauso auf das Gesamt-Paket ankommt. Auf den Klub, auf die Erfolgsaussichten, das Umfeld, wie zum Beispiel in München mit dieser tollen Stadt.“

Wenn es nach Rummenigge geht, soll Alaba nach seiner Verlängerung zur Münchner Vereinslegende werden: „Unser Wunsch ist es, dass David verlängert, dann auch seine Karriere beim FC Bayern beendet und Bayern München danach eng verbunden bleibt. Diesen Weg haben wir ihm aufgezeigt.“

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