„Londoner Schlägerei“ | Real feiert Joker Alaba

Beim London-Derby zwischen dem FC Chelsea und Tottenham Hotspur flogen die Fetzen. David Alaba bescherte Real Madrid einen Ligastart nach Maß während Juventus Turin mit Àngel Di María wieder ganz oben angreifen will. Der tägliche FT-Blick in die internationalen Sportzeitungen.

Die Presseschau vom 15. August
Die Presseschau vom 15. August ©Maxppp

„Londoner Schlägerei“

Nach dem Wochenende ist das Londoner Stadtduell zwischen dem FC Chelsea und Tottenham Hotspur (2:2) in aller Munde. Denn nicht nur auf dem Platz ging es heiß her, auch an der Seitenlinie boten sich hitzige Szenen. Nach Abpfiff einer nervenaufreibenden Partie kam es beim obligatorischen Handshake der Trainer zum Wortgefecht – Thomas Tuchel und Antonio Conte gerieten aneinander. Als „Londoner Schlägerei“, bezeichnete die ‚Daily Mail‘ die unschönen Szenen an der Stamford Bridge. Das „Tauziehen“ der Trainergrößen wird heute auch beim ‚Daily Express‘ ausführlich thematisiert. „Tuchel ringt mit Conte an der Seitenlinie und attackiert den Schiedsrichter“, schreibt die Tageszeitung weiter. Auch der ‚Guardian‘ greift den Trainer-Eklat auf und sieht die streitwütigen Tuchel und Conte „im Auge des Sturms“.

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Madrider Lobgesang auf Alaba

In Madrid bestimmt hingegen David Alaba die Schlagzeilen. Beim Liga-Auftakt gegen UD Almeria (2:1) avancierte der Österreicher zum gefeierten Matchwinner für Real Madrid. Schon nach sechs Minuten lagen die Blancos zurück, nach dem Ausgleich von Lucas Vázquez (61.) war es Alaba, der in der 75. Minute mit seiner ersten Ballberührung nach seiner Einwechslung einen Traumfreistoß in die Maschen zauberte und Real somit auf Siegeskurs brachte. Die in Madrid ansässige ‚as‘ schwärmt in der heutigen Ausgabe vom Österreicher mit dem feinen linken Fuß. Die Schlagzeile „Alabado“ prangt auf dem Cover des Fachblatts, das auf deutsch übersetzt „Lobgesang“ bedeutet. Trotz des massiven Widerstands von Almeria startet Real mit drei Punkten in die Liga. Die Königlichen beweisen hierbei einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten.

Juves Ass heißt Di María

Juventus Turin ist sich sicher, mit Ángel Di María einen Glücksgriff getätigt zu haben. Die ‚Gazzetta dello Sport‘ setzt den technisch versierten Argentinier heute auf ihren Innenseiten in den Fokus. „Juve wirft sein Ass aus dem Ärmel“, so die Schlagzeile. „Di María ist der zusätzliche Mann mit Kopf, Leidenschaft und Einfallsreichtum, um den Scudetto zurückzuerobern“, schreibt das italienische Fachblatt. Der 112-fach Nationalspieler bringt zudem die Erfahrung aus dem Gewinn von insgesamt 28 Trophäen mit. Die Gier nach Pokalen ist beim 34-Jährigen aber noch lange nicht gestillt. „Ich bin hier, um so viele Trophäen wie möglich zu gewinnen“, tönte Di María bei seiner Präsentation.

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