Transfer-Rückpass: 18 Klubs, 18 News

Die Länderspielpause sorgt für eine Pause in der Bundesliga. Dennoch waren die deutschen Erstligisten in dieser Woche nicht untätig. FT verschafft einen Überblick über die wichtigsten News der vergangenen Tage.

Thomas Letsch, Max Eberl und Dan-Axel Zagadou (v.l.n.r) standen diese Woche im Fokus
Thomas Letsch, Max Eberl und Dan-Axel Zagadou (v.l.n.r) standen diese Woche im Fokus ©Maxppp

Union Berlin

Unions Topscorer Sheraldo Becker wird die Länderspielpause in Berlin verbringen anstatt bei Surinams Nationalelf. Der kuriose Grund: Laut ‚Bild‘ hat der Verband des südamerikanischen Landes zu spät für Beckers Abstellung angefragt. Somit kann sich der 27-Jährige für die anstehenden englischen Wochen schonen.

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Borussia Dortmund

Bei den Schwarz-Gelben bleiben die andauernden Vertragsverhandlungen mit Ausnahmetalent Youssoufa Moukoko an der Tagesordnung. Cheftrainer Edin Terzic ist froh, wenn das Thema zu den Akten gelegt werden kann: „Der Junge ist 17, er wird in knapp zwei Monaten volljährig, dann darf er die Unterschrift auch alleine setzen.“

SC Freiburg

Mittelstürmer Lucas Höler feierte bei der Drittligamannschaft der Freiburger zwei Monate nach seinem Mittelfußbruch sein Comeback. „Schritt für Schritt geht es jetzt nach vorne, das freut mich“, zitiert der ‚kicker‘ den Angreifer. Der 28-Jährige will nach der Länderspielpause wieder eine Option für Christian Streichs Team sein.

TSG Hoffenheim

Die TSG könnte für Diadié Samassékou die einst gezahlte Ablöse von 14 Millionen Euro fast komplett wieder einspielen. Laut ‚kicker‘ haben die Sinshemer mit Olympiakos Piräus eine Kaufoption in Höhe von 13 Millionen Euro vereinbart.

FC Bayern

An der Säbener Straße wird derzeit die Debatte um die Kadertiefe auf der Mittelstürmer-Position geführt. Ein Kandidat für die Neun ist der britischen ‚Sun‘ zufolge Gonçalo Ramos von Benfica Lissabon. Auch Newcastle United und Manchester United haben den 21-Jährigen auf dem Zettel.

Borussia M’gladbach

Die Fohlen wollen Mamadou Doucouré Spielpraxis verschaffen. Nach mehreren verletzungsgeplagten Jahren wird der inzwischen 24-Jährige derzeit über die U23 der Borussia aufgebaut. Der ‚Bild‘ zufolge soll der französische Abwehrspieler in der Rückrunde an einen deutschen Zweitligisten verliehen werden.

Eintracht Frankfurt

Randal Kolo Muani ist mit seinem Wechsel zur Eintracht sehr zufrieden. „Ich kann sagen, dass es eine gute Wahl war. Ich weiß nicht, ob ich mich weiterentwickelt habe, aber ich versuche, mich langsam an die Bundesliga anzupassen“, sagte der Angreifer auf einer Pressekonferenz der französischen Nationalmannschaft. Der 23-Jährige sammelte sechs Scorerpunkte in sieben Bundesligapartien.

Mainz 05

Christian Heidel befürchtet nicht, dass Trainer Bo Svensson den Rheinhessen in der laufenden Saison den Rücken kehrt. „Natürlich ist Bo für andere Vereine interessant und solche Gerüchte werden immer wieder aufploppen. Aber erstens ist gar nichts gewesen, außer dass ein Portal aus England weiß, dass er angeblich auf irgendeiner Kandidaten-Liste von Brighton stehen soll. Zum zweiten weiß auch Bo, was er an uns hat“, stellte der Sportvorstand in der ‚Bild‘ klar.

1. FC Köln

Steffen Baumgart weint Anthony Modeste (jetzt BVB) nicht hinterher. „Es ist schade, dass er nicht mehr da ist. Aber wer geht, ist weg. Das ist so“, sagt der Trainer der Kölner im ‚kicker‘, „er war wichtig in der vergangenen Saison, ich mag ihn als Mensch. Aber er spielt nicht mehr in meiner Mannschaft. Insofern ist das zweitrangig.“

Werder Bremen

Werder Bremen ist finanziell zurück in der Spur. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, erwirtschaftete man im Geschäftsjahr 2021/22 einen Gewinn zwischen fünf und sechs Millionen Euro. Gründe dafür sind vor allem der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga und die neue Transferpolitik an der Weser, hauptsächlich auf ablösefrei Spieler zu setzen.

FC Augsburg

Rafal Gikiewicz kann sich eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags vorstellen, wie er via Instagram mitteilte: „Ich hatte und habe mit Stefan Reuter und Enrico Maaßen und allen Beteiligten beim FCA ein sehr gutes Verhältnis. Ich bin immer voll fokussiert auf unsere Spiele. Ich mache mir im Moment absolut keine Gedanken über meinen Vertrag.“ Der aktuell im Sommer auslaufende Kontrakt beinhaltet eine Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr.

RB Leipzig

Beim Pokalsieger wird es künftig wieder einen Sportchef geben. Am Montag präsentierten die Sachsen Max Eberl als neuen Sportdirektor. Der ehemalige Gladbach-Manager wird sein Amt in Leipzig zum 15. Dezember antreten. Die Fohlen kassieren eine Ablöse von bis zu 3,5 Millionen Euro.

Hertha BSC

Die Berliner müssen bis auf weiteres auf Jean-Paul Boëtius verzichten. Beim Neuzugang von Mainz 05 wurde „bei einer urologischen Untersuchung am Mittwoch ein Tumor im Hoden diagnostiziert“. Der 28-Jährige muss sich nun einer OP unterziehen.

Schalke 04

Bei den Königsblauen scharren Rodrigo Zalazar und Alex Král mit den Hufen. Wie die ‚Bild‘ berichtet, sind die beiden Mittelfeldspieler unzufrieden mit ihren Einsatzzeiten unter Trainer Frank Kramer. Ein Gespräch zwischen Kramer und Zalazar endete der Boulevardzeitung zufolge im Zwist.

Bayer Leverkusen

Der Werkself droht der vorzeitige Verlust von Leihspieler Callum Hudson-Odoi. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtetet, denkt der neue Trainer des FC Chelsea, Graham Potter, an eine vorzeitige Rückholaktion des 21-Jährigen. Eine Klausel im Leihvertrag, mit der die Blues das Gastspiel des Engländers bei Bayer im Januar beenden können, würde dies möglich machen.

VfB Stuttgart

Am Montag sicherte sich der VfB die Unterschrift von Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou (23). Der seit Ende Juni vereinslose Franzose unterschrieb in Stuttgart einen Vierjahresvertrag.

VfL Wolfsburg

Wolfsburg hat die Nachfolgelösung für Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke wohl in trockene Tücher gebracht. Laut dem ‚kicker‘ könnte noch in dieser Woche bekanntgegeben werden, dass Wölfe-Sportdirektor Marcel Schäfer ab Februar 2023 in Schmadtkes Fußstapfen treten wird.

VfL Bochum

Bochum hat wenige Tage nach der Entlassung von Cheftrainer Thomas Reis dessen Nachfolger präsentiert. Thomas Letsch kommt von Vitesse Arnheim an die Castroper Straße und unterschreibt beim VfL bis 2024. Ab Montag wird der 54-Jährige erstmals das Training leiten.

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