La Liga

Barça-Schock: Olmo-Registrierung abgelehnt

Der Worst Case könnte für den FC Barcelona Realität werden. Dani Olmo darf für die Rückrunde Stand jetzt nicht registriert werden, es könnte ein ablösefreier Abgang drohen. Sportlich und finanziell droht den Katalanen daher ein absolutes Fiasko.

von Martin Schmitz - Quelle: Mundo Deportivo
2 min.
Dani Olmo im Trikot des FC Barcelona @Maxppp

Dani Olmo ist einer der zentralen Bausteine in der Elf von Hansi Flick beim FC Barcelona. Der spanische Europameister war erst im Sommer für 55 Millionen Euro von RB Leipzig nach Katalonien gewechselt und machte sich in kurzer Zeit unverzichtbar – obwohl er nach langem Warten aufgrund von Registrierungsproblemen erst am dritten Spieltag ins Geschehen eingreifen durfte. Dies könnte sich nun wiederholen, doch Barça droht diesmal sogar der Super-GAU.

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Die damalige Registrierung des Spielmachers wurde nur durch den überstürzten ablösefreien Abgang von Ilkay Gündogan zu Manchester City realisiert und gilt zudem lediglich bis zum 31.12. Für das neue Kalenderjahr ist Olmo bisher nicht registriert, wegen Problemen mit dem spanischen Financial Fairplay gilt dies aktuell als unmöglich. Kreativ wie üblich hatte sich Barcelona eine neue Idee überlegt, um dennoch eine Spielberechtigung für Olmo zu erhalten. Am Montag beantragte der Klub vor dem Handelsgericht in der Hafenstadt eine einstweilige Verfügung gegen die Finanzregeln der Liga. Diese wurde nun abgelehnt.

Barça will nun klagen

Wie die ‚Mundo Deportivo‘ berichtet, hat der zuständige Richter Ignacio Fernández de Senespleda dem Antrag seine Zustimmung verweigert. Barça hatte argumentiert, dass alle Registrierungsregeln ungültig sind, weil sie von einem Gremium geregelt werden, das sie für nicht zuständig halten. Am kommenden Montag wird der aktuelle Tabellendritte laut der spanischen Sportzeitung Berufung einlegen, die Zeit wird jedoch knapp. Die Registrierungsfrist endet bereits am Dienstag.

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Barças Plan B beinhaltet den Verkauf eines Pakets von VIP-Plätzen im Stadion. Damit sollen rund 200 Millionen Euro eingenommen werden. Dieses Geld würde dann – so die Argumentation des Klubs – definitiv ausreichen, um alle Probleme mit dem Financial Fairplay und damit einhergehend der Olmo-Registrierung zu umgehen.

Berater in England gesichtet

Sollten alle weiteren Versuche scheitern, könnte Olmo aufgrund einer Zusatzklausel in seinem Vertrag trotz laufendem Kontrakt ab Januar ablösefrei den Verein verlassen. Diese ließ sich der 26-Jährige im Sommer nachträglich zusichern, als es erstmalig Probleme mit seiner Spielberechtigung gab. Berichten aus England zufolge soll der Berater des Mittelfeldspielers in den vergangenen Tagen in Manchester gesehen worden sein. Möglicherweise wurde ein potenzieller Wechsel zu ManCity ausgelotet, das bereits im Sommer Interesse an Olmo bekundet hatte.

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