Costa: „Ich würde gerne nach Italien zurückkehren“

Seit geraumer Zeit zeichnet sich ab, dass Douglas Costa nicht über die Leihfrist hinaus beim FC Bayern bleiben wird. Verbal rüstet sich der Flügelflitzer bereits für die Rückkehr zu Juventus Turin.

Douglas Costa und Marc Roca kamen im Sommer zum FC Bayern
Douglas Costa und Marc Roca kamen im Sommer zum FC Bayern ©Maxppp

Als Backup mit enormer individueller Qualität kam Douglas Costa im vergangenen Sommer zurück zum FC Bayern. Trotz der ohnehin für ihn vorgesehenen Nebenrolle hätte man sich in München mehr Input von dem 30-jährigen Dribbler erwünscht. Bislang begnügt sich Costa allerdings mit 20 Pflichtspielen und sehr überschaubaren vier Scorerpunkten.

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Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich Costa in italienischen Medien verbal schon für eine Rückkehr zu seinem Mutterklub Juventus Turin rüstet. „Juventus ist in meinem Herzen, ich würde gerne nach Italien zurückkehren“, sagt der Brasilianer im Interview mit der Website von Transfer-Insider Gianluca Di Marzio.

Zukunft bei Juve?

Vertraglich gebunden ist Costa an die Alte Dame noch bis 2022. „Als ich in Italien ankam, habe ich mich sehr gut angepasst und ich trage die Fans in meinem Herzen. Im ersten Jahr mit Allegri hatte ich Probleme, aber ich verstand, wie man in Italien spielt. Ein anderer Fußball als der deutsche, defensiver“, berichtet der Linksfuß. Generell gelte: „Ich würde gerne nach Italien zurückkehren, ein Land, das ich sehr schätze.“

Vorstellbar ist aber in erster Linie, dass Juve einen dauerhaften Abnehmer für Costa sucht. „Mal sehen, was passiert. Ich habe noch einen Vertrag mit Juve“, so der 31-fache Nationalspieler, der momentan an einem Haarriss im Fuß laboriert. Er sei „in ungefähr zehn Tagen wieder auf dem Platz“. Dann bleiben noch einige Monate, um sich für einen neuen Klub zu empfehlen. Denn sowohl Bayern als auch Juve planen bis auf weiteres ohne Costa.

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