Hertha: Wird es jetzt eng für Dárdai?

In Leipzig wird Hertha BSC in der noch jungen Saison zum zweiten Mal aus dem Stadion geschossen. Wird es jetzt eng für Trainer Pál Dárdai?

Herthaner Urgestein: Pál Dárdai
Herthaner Urgestein: Pál Dárdai ©Maxppp

Nur gegen die beiden Aufsteiger aus Bochum und Fürth konnte Hertha BSC in der neuen Saison punkten, vier von sechs Partien gingen verloren – die gegen den FC Bayern (0:5) und am gestrigen Samstag RB Leipzig (0:6) krachend.

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Das Debakel in Sachsen ist neue Nahrung für die Spekulationen um Trainer Pál Dárdai. Diese hatte der 45-Jährige selbst befeuert, bot nach der Pleite in München seinen Rückzug an und erntete dafür Kritik von Sportchef Fredi Bobic.

Im Hintergrund befasst sich die Hertha angeblich schon länger mit der Trainerfrage, die ‚Sport Bild‘ berichtete vergangene Woche von einer Anfrage bei Borussia Dortmunds Technischem Direktor Edin Terzic, der allerdings nicht bereitsteht.

„Möchte ich in der Form nicht mehr sehen“

Wird es jetzt noch enger für Dárdai? Der Ungar meinte nach dem Leipzig-Spiel: „So eine Situation ist schwierig für uns alle. Ich glaube, die Jungs haben Vertrauen in mich.“ Und die Vereinsführung?

Bobic betonte: „Direkt nach einem 0:6 brauchen wir nicht mit irgendwelchen Diskussionen kommen. Das war eine deftige Niederlage, da müssen wir aber auch nicht gleich in Panik verfallen. Sondern wir werden ganz in Ruhe unseren Job machen.“ Am Samstag empfangen die Berliner den SC Freiburg. Bobic kündigt an „So einen Auftritt möchte ich in der Form nicht mehr sehen.“

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