Doch keine Notlösung? Bayerns Gründe für Kompany

von Julian Jasch - Quelle: The Athletic
1 min.
Vincent Kompany applaudiert den Fans @Maxppp

Der FC Bayern hat die langwierige Trainersuche hinter sich gebracht. Vincent Kompany soll die Münchner wieder in die Erfolgsspur bringen. Nach der offiziellen Verkündung kommen nun weitere Hintergründe über das Engagement ans Licht.

„Das Beste kommt zum Schluss“, kündigte Bayerns Sportvorstand Max Eberl Mitte Mai großspurig an. Elf Tage später haben die Münchner mit Vincent Kompany, der für zehn bis zwölf Millionen Euro vom FC Burnley losgeeist wurde, den neuen starken Mann an der Seitenlinie präsentiert. Die erste Wahl stellt der 38-Jährige nach den etlichen Absagen sicherlich nicht dar.

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Einem jüngsten Bericht zufolge ist der Belgier aber auch nicht unbedingt als Notlösung zu verstehen. ‚The Athletic‘ berichtet mit Verweis auf Quellen sowohl aus Münchner- wie auch aus Burnley-Kreisen, dass Kompany schon seit Monaten vom FCB beobachtet wurde. In den vergangenen zwei Wochen sei er dann zur favorisierten Lösung aufgestiegen.

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Gründe für Kompany

Ein Aspekt, der für den früheren Innenverteidiger spricht, ist seine Mehrsprachigkeit. Der Übungsleiter kann auf Deutsch, Englisch und Französisch fließend kommunizieren. Ausschlaggebend für eine Zusammenarbeit war für die Verantwortlichen rund um Eberl und Sportdirektor Christoph Freund dem Bericht zufolge aber Kompanys Verbindung zu Pep Guardiola – Kompany war drei Jahre lang Kapitän unter einem der erfolgreichsten Trainer dieser Zeit.

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Die Bayern sollen Guardiola höchstpersönlich um Rat gebeten haben mit dem Ergebnis, dass sich der ehemalige Bayern-Coach für ein Engagement aussprach. Seine taktischen Fertigkeiten stellte Kompany durchaus unter Beweis: Obwohl er in der abgelaufenen Spielzeit mit den Clarets nach einem Jahr schon wieder abgestiegen ist, machte er mit progressivem Offensivspiel auf sich aufmerksam.

Weder Not- noch Übergangslösung

Die Vertragslaufzeit bis 2027 verdeutlicht, dass der Fußballlehrer keinen Lückenfüller darstellen soll. In der Folge sollte man Kompany an der Säbener Straße auch die nötige Zeit geben, um dem Kader seine Spielidee einzuflößen. Doch in München wird der Druck bei ausbleibendem Erfolg bekanntlich unermesslich groß. Ist Kompany der Herausforderung gewachsen?

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