„Kein Ausverkauf“: Wie viele Stars verliert Bayer?

von Lukas Hörster
2 min.
Bayer Leverkusen beim Torjubel @Maxppp

Bayer Leverkusen ist auf dem Weg zum Double und hat auch noch Chancen auf den Titel in der Europa League. Klar, dass viele Spieler heiß umworben sind.

Simon Rolfes, Architekt des ausgewogenen künftigen Meisterkaders, kündigt in der ‚Sport Bild‘ selbstbewusst an: „Es wird keinen Ausverkauf geben. Wir werden auch nächste Saison eine Top-Mannschaft haben.“ FT checkt daher schonmal einige Schlüssel-Personalien durch.

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Jonathan Tah (28/Vertrag bis 2025)

Seit Jahren liebäugelt Leverkusens Abwehrchef mit einem Wechsel in die Premier League. Nach seiner aktuellen Fabelsaison dürften dem deutschen Nationalspieler alle Türen offen stehen – zumal er eine Ausstiegsklausel über gerade einmal 18 Millionen Euro besitzt. Bayer wäre in seinem Fall machtlos. Zudem soll der FC Bayern Tah beobachten.

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Edmond Tapsoba (25/Vertrag bis 2028)

Auch bei Tapsoba führen immer wieder mal Spuren nach England. Tottenham Hotspur bemühte sich im vergangenen Sommer sogar konkret, nun soll Manchester United am Innenverteidiger aus Burkina Faso dran sein. Allerdings hat Rolfes bereits ganze Arbeit geleistet, denn durch Tapsobas Vertrag bis 2028 sitzt Bayer klar am längeren Hebel.

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Piero Hincapié (22/Vertrag bis 2027)

Jung, schnell, flexibel, Linksfuß: Innenverteidiger Hincapié erfüllt ein Profil, das fast alle Topklubs suchen. Entsprechend viele Interessenten gibt es für den Ecuadorianer. Zuletzt gehandelt wurden der FC Liverpool, Newcastle United, der AC Mailand und die AS Rom.

Exequiel Palacios (25/Vertrag bis 2028)

Exequiel Palacios Bayer 04 Leverkusen 2324

Der Argentinier brauchte eine jahrelange Anlaufzeit, ist unter Alonso aber zu einem der besten Sechser der Bundesliga gereift. Für festgeschriebene 70 Millionen darf Palacios wechseln und weckt Begehrlichkeiten auf der Insel. Sogar Manchester City mit Trainer Pep Guardiola soll am Weltmeister dran sein.

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Jeremie Frimpong (23/Vertrag bis 2028)

Die Flügelrakete sammelte in der laufenden Saison schon 20 Scorerpunkte und ist dank ihrer günstigen Ausstiegsklausel über kolportierte 40 Millionen Euro für fast alle Topklubs interessant. Immer konkreter kristallisiert sich heraus, dass die Bayern auf eine Frimpong-Verpflichtung schielen. Auch die Premier League-Riesen sind im Rennen.

Florian Wirtz (20/Vertrag bis 2027)

Dass Leverkusens Spielmacher eines Tages das Trikot eines ganz großen Klubs tragen wird, ist vorgezeichnet. Nach wie vor deutet aber alles darauf hin, dass Wirtz in der kommenden Saison noch in Leverkusen bleibt. Vater und Berater Hans sagt der ‚Sport Bild‘: „Wenn Florian in der nächsten Saison mit Leverkusen in der Champions League spielt, geht er in die nächste Ausbildungsphase.“ Erst danach geht es dann zu einem Weltklub. Welcher das sein wird? Noch nicht absehbar.

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