BVB: Neue Zweifel an Favre

Unter Lucien Favre war für Borussia Dortmund erneut im Champions League-Achtelfinale Schluss. Auch wenn die Trainerdiskussion durch die Coronakrise etwas in den Hintergrund geraten ist, könnte für den Schweizer im Sommer Schluss sein.

Lucien Favre könnte seinen Job verlieren
Lucien Favre könnte seinen Job verlieren ©Maxppp

Heute vor einer Woche musste Borussia Dortmund gegen Paris St. Germain (0:2) in der Champions League die Segel streichen. Einmal mehr enttäuschte der BVB genau dann, wenn es drauf ankommt. Im Führungskreis der Borussia wachsen erneut Zweifel, ob Lucien Favre der richtige Mann ist.

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Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, kann Favre nur die Meisterschaft den Job retten. Sollte der BVB – dann frühestens Ende Juni – nicht mit der Meisterschale um den Borsigplatz fahren, werden sich die Wege der Westfalen und des Akribikers trennen.

Von Favres fachlichen Qualitäten sind Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc nach wie vor überzeugt. Das Führungs-Duo glaubt aber kaum noch dran, dass man mit dem 62-Jährigen Titel gewinnen kann. In der Bundesliga beträgt der Rückstand auf die Bayern bereits vier Punkte. Drei davon könnte man allerdings noch im direkten Duell gegen den Rekordmeister einfahren.

Wer folgt auf Favre?

Sollten die Schwarz-Gelben aber erneut gegen die Bayern untergehen – im Hinspiel setzte es eine 0:4-Klatsche – muss Favre seinen Hut nehmen. Offen bleibt jedoch, wer ihn ersetzen könnte. Restlos überzeugt ist man am Rheinlanddamm von keinem Kandidaten.

Wahrscheinlichste Option ist Erik ten Haag (Ajax Amsterdam), für den sich vor allem Berater Matthias Sammer aussprechen soll. Die Dortmunder Entscheider zweifeln allerdings, ob dessen 4-3-3 zum Dortmunder Kader passt. Systemisch wurde Niko Kovac besser passen. Dessen Bayern-Aus hat das Ansehen bei der Borussia aber zusehends schwindend lassen.

Ein weiterer Name, der bereits in Dortmund diskutiert wurde, ist Adi Hütter. Der Österreicher hat sich bei Eintracht Frankfurt einen blendenden Ruf in der Bundesliga erarbeitet und gilt menschlich als Gegenentwurf zu Favre. Mauricio Pochettino und Julian Nagelsmann sind derweil kein Thema.

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