Sancho-Zukunft: Überraschende Wende möglich?

von Matthias Rudolph - Quelle: i
1 min.
Jadon Sancho ist leihweise wieder beim BVB @Maxppp

Jadon Sancho steht mit Borussia Dortmund im Halbfinale der Champions League. Im Sommer endet sein Leih-Vertrag beim BVB. Kommt es dann zu einer überraschenden Wendung?

Borussia Dortmund profitierte im Winter vom schlechten Verhältnis zwischen Jadon Sancho und Manchester Uniteds Trainer Erik ten Hag. Einzig weil der Niederländer den Flügelstürmer komplett ignorierte, bot sich dem BVB die Möglichkeit für eine Rückholaktion. Ein Deal, der sich für die Schwarz-Gelben ausgezahlt hat. Sancho ist von seiner überragenden Form aus früheren Dortmunder Tagen zwar noch ein Stück weit entfernt, die Offensive der Borussia belebt er dennoch merklich.

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Die BVB-Bosse würden den 24-Jährigen gerne über den Sommer hinaus halten. Die kolportierte Ablöseforderung aus Manchester in Höhe von mindestens 40 Millionen macht Sebastian Kehl und Co. aber zu schaffen – ganz zu schweigen von Sanchos Gehalt, das sich auf 22 Millionen Euro beläuft. Neue finanzielle Spielräume eröffnet aber zweifellos der Einzug ins Halbfinale der Champions League.

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Sancho nicht abgeneigt

Ob Sancho am Ende aber tatsächlich auf den Markt kommt, hängt maßgeblich von den Entwicklungen rund um das Old Trafford ab. Laut der britischen Online-Zeitung ‚i‘ könnte die Situation um den 23-fachen Nationalspieler neu bewertet werden, wenn Coach ten Hag im Sommer seinen Hut nehmen muss. Sancho selbst sei einer Weiterbeschäftigung bei United grundsätzlich nicht abgeneigt, wenn ein neuer Übungsleiter übernimmt.

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Hinzu kommt, dass Jason Wilcox offen sei für eine Zusammenarbeit mit dem Rechtsfuß. Beide kennen sich aus gemeinsamen Tagen in der Jugendakademie von Manchester City. United will Wilcox vom FC Southampton als neuen Technischen Direktor an Bord holen.

In Dortmund wird man also auf ein versöhnliches Saisonende beim englischen Rekordmeister hoffen. In diesem Fall hätte ten Hag gute Karten auf eine Weiterbeschäftigung – und Sancho wäre zumindest theoretisch zu haben.

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