„Werden verkaufen“: Bayern hat Mittelfeld-Juwel im Visier

von Martin Schmitz - Quelle: Expressen
1 min.
Max Eberl als Sportvorstand des FCB @Maxppp

Der FC Bayern möchte den Kader unter dem neuen Sportchef Max Eberl weiter verjüngen und scoutet in ganz Europa nach Talenten. Nun sind die Späher der Münchner wohl in Schweden fündig geworden.

Am abschließenden Spieltag der aktuellen Bundesliga-Saison wurden beim FC Bayern München vier Spieler aus dem Nachwuchs eingesetzt und durften Profiluft schnuppern. Das passte perfekt zu Max Eberls neu ausgerufener Strategie: Für den Umbruch im Bayern-Kader möchte der Sportvorstand eine Mannschaft mit einer Mischung aus Stars und Top-Talenten bauen. Ein ebensolches haben Scouts den FCB nun in Schweden entdeckt.

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Beim IFK Göteborg wirbelt Malick Yalcouyé im zentralen Mittelfeld. Der technisch und taktisch versierte 18-Jährige kam erst im Februar von ASEC Mimosas aus der Elfenbeinküste zum Klub und hat seitdem die Allsvenskan im Sturm erobert. Seine Leistungen sind den europäischen Topklubs nicht verborgen geblieben. Wie ‚Expressen‘ berichtet, beobachten Bayern-Scouts Yalcouyé seit Wochen.

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Viele Topklubs dran

Doch die Konkurrenz ist groß: Nach Informationen der Zeitung gehören unter anderem auch die Späher von Ajax Amsterdam, der PSV Eindhoven, Manchester United und des FC Liverpool zu den regelmäßigen Tribünengästen. „All diese Klubs sind die ganze Zeit da“, bestätigt Ola Larsson, der Technische Direktor in Göteborg.

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Der schwedische Klub ist sich bewusst, dass das junge Talent nicht lange zu halten sein wird. „Er ist unser bester Spieler. Ich denke, er ist absolut überlegen und ich denke auch, dass er immer eine Stufe mehr in seinem Körper hat. Wenn wir ein Angebot bekommen, das wir nicht ablehnen können, dann werden wir verkaufen“, so Larsson.

Göteborg erhofft sich Rekordeinnahme

Bei Göteborg besitzt Yalcouyé einen Vertrag bis 2028, im Sommer könnte jedoch ein Wettbieten um das Juwel beginnen. ‚Expressen‘ zufolge erhofft sich der Klub bei einem Verkauf eine neue Rekordeinnahme in Höhe von ungefähr 8,5 Millionen Euro.

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