In den vergangenen Wochen ist es ein wenig ruhiger um RB Leipzig geworden. Nach einem fulminanten Start in der Bundesliga – und vorübergehender Tabellenführung – ist die Truppe von Ralph Hasenhüttl wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeworfen worden. Aus den vergangenen sieben Spielen wurden lediglich sieben Punkte geholt.

Leipzig bereits länger dran?

Nun machen die Sachsen wieder auf sich aufmerksam. Denn RB wird mit Santiago Ascacíbar von Estudiantes de La Plata in Verbindung gebracht. Vor wenigen Wochen hieß es bereits, dass ein Bundesligist in der Pole Position beim Kapitän der argentinischen U20-Nationalmannschaft sein soll.

Tuttomercatoweb.com‘ berichtet nun, dass es sich bei diesem Verein um die Roten Bullen aus Leipzig handeln soll. Dem Bericht zufolge steht RB kurz davor, ein Angebot für den zweikampfstarken defensiven Mittelfeldspieler abzugeben.

Umworbener Mann

Neben dem Bundesligazweiten sollen etliche andere Vereine am 20-Jährigen interessiert sein. Wie das italienische Blatt wissen will, steht Ascacíbar ebenso auf dem Einkaufszettel von Zenit St. Petersburg, der AS Rom, Atlético Madrid und dem FC Bologna.

Mit Estudiantes belegt der beinharte Mittelfeldspieler zurzeit den vierten Platz der argentinischen Primera División. Insgesamt stand der junge Argentinier in zwölf Spielen über die volle Distanz auf dem Rasen. Ascacíbars Vertrag bei seinem Heimatklub ist bis 2019 datiert. Kolportiert wird eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro, die Estudiantes für das Supertalent einstreichen möchte.

PlausibelFT-Meinung: Dass der Mann aus La Plata dieses enorme Interesse auf sich zieht, kommt keineswegs überraschend. Denn obwohl er mit seinen 20 Jahren noch zu der Kategorie Youngster gezählt werden kann, besticht der Argentinier bereits über hervorragende Qualitäten als Anführer, die auf dem Platz auch sofort erkennbar sind. Sein Spiel zeichnet sich durch eine bissige Zweikampfführung und einen tollen Antritt aus. Ascacíbar würde somit perfekt in die Einkaufspolitik von Kaderplaner Ralf Rangnick passen. Auch die geforderte Ablöse dürfte für die Roten Bullen kein Problem darstellen.