In absehbarer Zeit wird der FC Bayern auf den offensiven Außenbahnen umbauen. Die Ü30-Fraktion um Franck Ribéry und Arjen Robben ist vertraglich noch bis zum Saisonende an die Münchner gebunden. Ein Name, der immer wieder fällt, wenn es um die Robbery-Nachfolge geht, ist Julian Brandt. Intensiv hat sich der Rekordmeister bislang aber nicht um den 22-Jährigen bemüht.

Brandt verrät in der ‚Sport Bild‘: „In den letzten Jahren gab es keine konkreten Verhandlungen mit dem FC Bayern. Natürlich gab es zwischenzeitlich mal einen gewissen Austausch. Es ist ja normal, dass sich die Bayern Gedanken darüber machen, was passiert, wenn Arjen Robben und Franck Ribéry einmal ihre Karriere beenden.“

Im April verlängerte Brandt schließlich bis 2021 bei Bayer Leverkusen. Der 20-malige Nationalspieler erzählt: „Wenn der FC Bayern anruft, ist es nicht so, dass mein Vater (und Berater, Anm. d. Red.) sein Handy liegen lässt oder sie einfach wegdrückt. Es wurde aber nie mehr daraus und ich habe in Leverkusen unterschrieben, weil ich von meiner Entscheidung zu hundert Prozent überzeugt bin. Ich mache keine halben Dinge.“

FT-Meinung: Ob die Bayern ihr Interesse an Brandt in naher Zukunft verstärken, wird sich zeigen. Fakt ist: Auf den Flügelpositionen muss bald nachgebessert werden. Und Gefallen an jungen deutschen Nationalspieler zeigt man in München grundsätzlich.