Ich stehe zu dem, was ich gesagt habe. Ich will so schnell wie möglich zu Borussia in die Bundesliga wechseln“, erklärte Luuk de Jong am gestrigen Freitag. Im Poker um den Stürmer von Twente Enschede ist nach wie vor kein Ende in Sicht. Während sich Borussia Mönchengladbach mit dem Spieler offenbar einig ist, feilscht Manager Max Eberl mit Joop Munstermann, dem Präsidenten des niederländischen Klubs, weiter um die Höhe der Ablöse für den 21-Jährigen.

Während Muntermann zuletzt rund 20 Millionen Euro für den niederländischen Nationalspieler forderte, liegt die Schmerzgrenze der ‚Fohlen‘ deutlich unterhalb dieser Summe. „Es ist bekannt, dass wir den Spieler gerne verpflichten würden. Aber wir machen keine verrückten Sachen“, zitiert der Kölner ‚Express‘ Geschäftsführer Stephan Schippers, „Borussia ist kein reicher Verein. Sie kennen mich, alles muss neben dem sportlichen Aspekt auch wirtschaftlich vernünftig sein und Hand und Fuß haben.

De Jong, dessen Vertrag 2014 endet, macht aus seinen Wechselambitionen keinen Hehl. Während der Stürmer seinen Unmut über die aktuelle Situation am vergangenen Wochenende kundtat, zeigt Schippers ein gewisses Maß an Verständnis für das Geschäftsgebaren der Niederländer: „Es ist aus meiner Sicht nachvollziehbar, dass Twente das für den Klub das beste Ergebnis erzielen möchte. Das wollen wir für uns auch.“ Das Tauziehen um de Jong geht somit in die nächste Runde.