Die Personalplanungen auf der Torwartposition sind bei Eintracht Frankfurt derzeit in vollem Gange. Nach wie vor ist die Zukunft der etatmäßigen Nummer eins Lukas Hradecky ungeklärt. Die Adler wollen den Finnen gerne halten und dessen 2018 auslaufenden Vertrag verlängern, doch der 27-Jährige knüpft seinen Verbleib offenbar ans Erreichen der internationalen Plätze.

Laut der ‚Frankfurter Rundschau‘ ist in den Verhandlungen mit Hradecky noch keine Tendenz zu erkennen. Die ‚Bild‘ hält dagegen. Demnach soll der Finne schon bald sein neues Arbeitspapier unterschreiben.

Pollersbeck & Schwolow auf dem Zettel

Gehen muss hingegen sein Stellvertreter Heinz Lindner. Um den 26-Jährigen zu ersetzen, bevorzugt die Eintracht offenbar eine externe Lösung. Julian Pollersbeck vom 1. FC Kaiserslautern ist im Gespräch. Die Verpflichtung des deutschen U21-Nationalspielers wäre ein geschickter Schachzug von SGE-Sportchef Fredi Bobic: Zum einen ist Pollersbeck, der wie einst Kevin Trapp auf dem Betzenberg ausgebildet wurde, eine starke Nummer zwei. Zum anderen hat der 22-Jährige das Potenzial, Hradecky eines Tages zu beerben.

Sollte der Finne schon im Sommer seinen Hut nehmen, ist laut der ‚Frankfurter Rundschau‘ auch Alexander Schwolow vom SC Freiburg ein Kandidat bei der SGE. Der 24-Jährige spielt derzeit eine starke Saison und überzeugt trotz fußballerischer Schwächen mit blitzschnellen Reflexen auf der Linie. Auch Bayer Leverkusen und der Hamburger SV wurden bereits mit Schwolow in Verbindung gebracht. Die Rolle des dritten Torhüters wird in der kommenden Saison wohl von Eigengewächs Leon Bätge ausgefüllt, der zuletzt bis 2019 verlängerte.