Nicht eine einzige Minute Spielzeit: So ernüchternd liest sich die Bilanz von Andreas Christensen in der aktuellen Premier League-Saison. Der Trainerwechsel beim FC Chelsea hin zu Maurizio Sarri war für den Verein ein Glücksfall, für den Abwehrspieler selbst sind aber harte Zeiten angebrochen.

Christensen spricht wenige Wochen nach dem Saisonstart schon von einem Wechsel im Januar: „Es ist eine sehr harte und ehrlich gesagt sehr schwierige Saison für mich. Ich habe nicht mehr so viel Geduld. Jetzt bin ich 22 Jahre alt und will wirklich spielen. In den vergangenen drei Jahren habe ich viel auf dem Platz gestanden. Ich sehe nicht, dass ich bleibe, sofern sich die Situation in Zukunft nicht ändern wird.“

Worte, die man in der Bundesliga mit gespitzten Ohren zur Kenntnis nehmen wird, genauer gesagt in Mönchengladbach. Denn nach Informationen des ‚Express‘ traf der dortige Manager Max Eberl eine Art Übereinkunft mit dem FC Chelsea, als Christensen im Sommer 2017 vom Niederrhein an die Stamford Bridge zurückkehrte.

Demnach ist die Borussia der erste Ansprechpartner, sollte der 22-Jährige bei den Blues nicht die gewünschte Spielzeit bekommen. Dieser Fall ist nun zweifellos eingetreten. Eine erneute Leihe des spielstarken Innenverteidigers nach Gladbach ist folglich denkbar. Wenn nicht sogar mehr.

PlausibelFT-Meinung: Christensen hat beste Erinnerungen an seine Zeit bei Borussia Mönchengladbach. Zudem sind die Fohlen gut in die Saison gestartet und werden wohl wieder um die internationalen Startplätze mitspielen. Die Voraussetzungen für eine Rückkehr können schlechter sein.