Wenn wir einem Spieler nicht mehr die Plattform bieten können, auf der er sich bewegen kann, muss man das fair miteinander besprechen.“ RB Leipzig versteht sich nach wie vor als Ausbildungsklub, das gab Geschäftsführer Oliver Mintzlaff erst vor rund zwei Wochen gegenüber dem ‚kicker‘ zu verstehen.

Spieler, die bald auf einem höheren Level performen könnten, gibt der Leipziger Kader zu Genüge her. Allen voran Timo Werner (23), der mit 33 Scorerpunkten eine Fabelhinrunde hinlegte. Real Madrid hat ‚Sky‘ zufolge ernsthaftes Interesse“ am Nationalstürmer, gleiches gilt wohl für den FC Chelsea.

„Keine Veranlassung“

Trotzdem sieht Markus Krösche „keine große Veranlassung für ihn wegzugehen“. Leipzigs Sportdirektor begründet gegenüber der ‚Sport Bild‘: „Timo fühlt sich wohl, hat seine Kumpels und einen Trainer, der ihn mag und vor allem auch besser macht.“ Werner besitzt in seinem bis 2023 datierten Vertrag eine Ausstiegsklausel.

Genau wie Dayot Upamecano. Der Franzose (Vertrag bis 2021) darf RB für 60 Millionen Euro verlassen. Topklubs aus England sowie der FC Barcelona sind am 21-Jährigen dran. Für Krösche nur logisch: „Dayot ist aktuell mit der beste Abwehrspieler der Bundesliga. Mich würde es wundern, wenn da kein anderer Verein anklopft.“

Verlängerung abgelehnt?

Der Manager weiter: „Er ist sicherlich ein reizvoller Spieler für die ganz großen Klubs in Europa. Aber auch er hat noch ein paar Schritte zu gehen und kann sich bei uns weiterentwickeln.“ Dass es dazu kommt, erscheint derzeit unwahrscheinlich. Laut ‚Sport Bild‘ lehnt Upamecano eine Vertragsverlängerung bislang ab.

Und auch Nationalspieler Lukas Klostermann (23) ziert sich, sein Arbeitspapier über 2021 hinaus zu verlängern. „Wir sind in intensiven Gesprächen und in regelmäßigem Austausch“, beteuert Krösche. Rechtsverteidiger Klostermann wurde bereits mit dem FC Bayern und Borussia Dortmund in Verbindung gebracht.