Borussia Mönchengladbach steht am Ende der Hinrunde mit 25 Punkten auf Platz acht der Bundesligatabelle und liegt damit in Schlagdistanz zu den Europa League-Plätzen. 25 Treffer erzielte die ‚Fohlen‘-Elf, davon entfallen allerdings nur sechs auf die etatmäßigen Stürmer. Schon im Sommer bemängelte Trainer Lucien Favre, dass alle Angreifer die gleiche Spielweise aufweisen. Zwei der Spieler landeten folgerichtig auf die Reservebank.

Oft muss sich Igor de Camargo mit dem Status des Einwechselspielers begnügen. 14 Spiele absolvierte der Belgier für Mönchengladbach und kam dabei sieben Mal von der Bank. Der Abschied des Angreifers im Winter rückt näher. Nach dem öffentlichen Interesse von Standard Lüttich schließt der Belgier auch den Wechsel zum RSC Anderlecht nicht aus. „Warum nicht“, erklärt der 29-Jährige gegenüber dem belgischen Fernsehsender ‚RTBF‘ auf die Frage, ob er sich das Engagement bei den ‚Violett-Weißen‘ vorstellen kann.

Wohin de Camargos Weg geht, ist offen. Klar ist, dass Lucien Favre den Abgang des Mittelstürmers verkraften könnte, zumal sich die ‚Fohlen‘ um Sven Michel und Miralem Sulejmani bemühen. Mit einem der beiden Angreifer würde die von Favre gewünschte Flexibilität in die Offensive der Gladbacher einkehren. Ob dann noch Platz für de Camargo sein würde, wollen die Favre und Max Eberl in den kommenden Wochen erörtern.